ZG09102608 - 29.10.2009
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Afrika-Synode: Endgültige Liste der Propositiones (1-12)


Synodenväter: Es war ein neues Pfingsten!


ROM, 29. Oktober 2009 (ZENIT.org).- Wir veröffentlichen die endgültige Liste der Propositiones, deren vorläufige übersetzte Version ins Englische Papst Benedikt XVI. zur Veröffentlichung freigegeben hat, in einer eigenen ZENIT-Übersetzung von der Nummer 1-12.

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EINFÜHRUNG

Propositio 1

Dokumentation die dem Papst vorgelegt worden ist

Die Synodenväter unterbreiten dem Papst zwecks Begutachtung die Dokumentation über „Die Kirche in Afrika im Dienst von Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden….Ihr seid das Salz der Erde ... Ihr seid das Licht der Welt "(Mt 5,13,14), die zu dieser Synode gehört. Diese Dokumentation umfasst: die "Lineamenta", das "Instrumentum laboris", die Berichte "ante" und "post disceptationem", den Wortlaut aller Eingaben, sowohl derjenigen, die in der Synodenaula vorgestellt wurden, als auch die "in-scriptis" (schriftlichen Eingaben) und die Berichte über den Beratungen in den kleinen Gruppen. Zusätzlich zu diesen machen die Synodenväter einige konkrete Vorschläge, die sie für von entscheidender Bedeutung halten.


Die Väter bitten den Heiligen Vater demütig, um die notwendige Abfassung eines Dokumentes über die Kirche in Afrika im Dienst von Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden zu prüfen.

I - ECCLESIA IN SYNODO

Propositio 2

Die Synode: ein neues Pfingsten

Wenn man die erste Afrika-Sondersynode der Bischöfe „die Synode der Auferstehung und der Hoffnung" (EIA, 13) genannt hat, dann sehen die Synodenväter, in Gemeinschaft mit dem Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI. diese zweite Sondersynode als ein „neues Pfingsten".


Mit Dankbarkeit Gott gegenüber danken sie dem Heiligen Vater für die vielversprechende Initiative diese Synode einzuberufen. Die Synodenväter äusserten ihre Befriedigung darüber, den weltumspannenden Charakter der Synodenversammlung in der Gegenwart des Heiligen Vaters, seiner engsten Mitarbeiter und Vertreter der Kirche von anderen Kontinenten bezeugen zu können.

Sie beten, dass der Geist von Pfingsten unser apostolisches Engagement zum Aufbau von Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden in Afrika und überall auf der Welt erneuern kann. Mögen die große Probleme, die auf Afrika lasten, uns nicht überfordern, damit wir so „zum Salz der Erde" und „Licht der Welt" werden.

Möge die Umsetzung der kirchlichen Gemeinschaft und der kollegialen Verantwortung neue Strukturen und Formen der Zusammenarbeit im Dienst der Kirche als Familie Gottes herausbilden.

Propositio 3

Die kirchliche Gemeinschaft

Von ihrem Wesen ist die Kirche eine Gemeinschaft, die eine natürliche, pastorale Solidarität schafft. Bischöfe sind in Gemeinschaft mit dem Bischof von Rom vor allem die Träger der Gemeinschaft und der Zusammenarbeit im Apostolat der Kirche, an denen die Priester, Diakone, Ordensleute und Laien teilnehmen. Diese Gemeinschaft der Kirche wird vor allem in der Kollegialität der Bischofskonferenzen effektiv und affektiv gesehen in ihren kirchlichen Provinzen und auf nationaler, regionaler, kontinentaler und internationaler Ebene umgesetzt.


Daher empfiehlt die Synode, dass die Bischöfe, Priester, Diakone die Ordensleute und die Laien ihre Zusammenarbeit bei der diözesanen, nationalen, kontinentalen und interkontinentalen Ebene weiter verstärken. Sie fördert auch neue und beständige Zusammenarbeit zwischen dem „Zusammenschluss der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar" (SECAM) und der „Vereinigung der Konferenzen der Höheren Oberen von Afrika und Madagaskar" (COMSAM).

Auf diese Weise wird die Kirche ein wirksames Zeichen und Förderer von Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden.


Propositio 4

Die kirchliche Gemeinschaft auf regionaler und kontinentaler Ebene

Die Synodenväter danken Gott für die Arbeit, die SECAM / SCEAM (Der Zusammenschluss der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar) in den letzten vierzig Jahren ihres Bestehens (1969-2009) geleistet haben. Sie gehören zur wichtigsten Instanz der kirchlichen Gemeinschaft auf der kontinentalen Ebene.


Sie wollen, dass die nationale Bischofskonferenz und die Synode der katholischen Autorität von Ägypten im Einklang mit dem Geist von Pfingsten ihr Engagement für SECAM erneuern, um zu weiterhin eine fruchtbare Seelsorge in Afrika zu fördern, die einen besonderen Akzent auf Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden legt.


Daher fordern sie die Bischöfe in Afrika auf, die bestehenden Strukturen der kirchlichen Gemeinschaft, insbesondere der COMSAM (Der Zusammenschluss der Höheren Oberenkonferenzen von Afrika und Madagaskar) und auch weitere dieser Art zu fördern, wie zum Beispiel:
- Einen kontinentalen Rat für den Klerus,
- Einen kontinentalen Rat für die Laien und
- Einen kontinentalen Rat für katholische Frauen.


Sie fordern SECAM / SCEAM auf neue Möglichkeiten und Wege zur fruchtbaren Zusammenarbeit innerhalb der genannten Strukturen zu erarbeiten.

I - Themen der Synode

A) Reconciliatio

Propositio 5

Das Sakrament der Versöhnung

Gottes Gnade schafft ein neues Herz und versöhnt uns mit sich selbst und anderen. Ein wesentliches Element der „Versöhnung" ist das Sakrament der Versöhnung. Es wird nach den kanonischen Normen und im Geiste des Nachsynodalen Apostolischen Schreiben „Reconciliatio et Poenitentia" gefeiert. Es gilt den großen Wert auf die Feier des Sakraments der Buße in seinem doppelten Aspekt wiederherzustellen: den persönlichen und gemeinschaftlichen.

Versöhnung auf der gesellschaftlichen Ebene trägt zum Frieden bei. Nach einem Streit, stellt Versöhnung die Einheit der Herzen und ein gemeinsames Leben wieder her. Durch die Versöhnung können Nationen, die lange miteinande Krieg geführt haben, wieder Frieden finden; Bürger, die durch den Bürgerkrieg ruiniert worden sind, konnten ihre Einheit wiederherstellen; Menschen oder Gemeinschaften, die nach Vergebung gesucht haben durften die Heilung verletzter Erinnerungen erleben; getrennte Familien können wieder in Harmonie leben.

Versöhnung überwindet Krisen und stellt die Würde von Menschen wieder her. Sie öffnet den Weg zur Entwicklung und dauerhaften Frieden zwischen den Menschen auf allen Ebenen.

Die Synodenväter starten jetzt ihren eindringlichen Appell an alle, die Krieg in Afrika unter Kriegen leiden und sovielen Menschen Leid zufügen: "Hört mit euren Feindseligkeiten auf, und versöhnt euch!"


Sie bitten alle afrikanischen Bürger und Regierungen, den Wert von Geschwisterlichkeit anzuerkennen und Initiativen aller Art dauerhaft zu unterstützen, die Aussöhnung fördern und auf allen Ebenen der Gesellschaft Versöhnung stärken.

Sie fordern die internationale Gemeinschaft zu einer starken Unterstützung für den Kampf gegen alle Manöver auf, die den afrikanischen Kontinent zu destabilisieren versuchen und dauerhaft Ursache von Konflikten werden.

Sie schlagen vor, dass die afrikanischen Länder jährlich einen „Tag der Versöhnung“ feiern.

Propositio 6

Die nicht-sakramentale Form der Versöhnungsfeier


Die nicht-sakramentalen Form der Bußfeier sollte recht klug gestaltet werden, damit sie den kirchlichen Charakter der Buße und Versöhnung begünstigt. Dies würde es Gemeinden, die fern ab, ohne einen Priester leben, erlauben einen wirklichen Prozess der Buße und Versöhnung zu leben. Sie würde es Christen, deren persönliche Situation sie von den Sakramenten fernhält, erlauben, sich einem Bußweg in der Kirche anzuschließen. Zu Beginn der liturgischen Zeiten wie Advent und Fastenzeit, könnte dies auch für Gemeinden, die einen Priester haben, ein Schritt in Richtung eines fruchtbaren Empfang des Sakraments werden (vgl. "Reconciliatio et Poenitentia", 37).

Propositio 7

Inkulturation des Sakramentes der Versöhnung

Eine große Zahl von Christen in Afrika, haben eine zweideutige Haltung gegenüber dem Empfang des Bußsakraments. Obwohl sie sehr gewissenhaft bei der Durchführung der traditionellen Riten der Versöhnung sind, legen sie wenig Wert auf das Sakrament der Buße.


Daher ist eine ernsthafte und gründliche Untersuchung der traditionellen afrikanischen Zeremonie der Versöhnung, wie das „Palaver" nötig. (Dort ist ein Team von Weisen an öffentlichen Schiedsverfahren der Fälle beteiligt). Dies kann zur Schlichtung von Konflikten beitragen, die durch ein „Team von Mediatoren" erreicht wird.

Ähnliche Einrichtungen können durch die Kommissionen von Justitia et Pax eingerichtet werden, um den katholischen Gläubigen zu helfen, durch die Feier des Sakraments der Buße auf ernsthafte Weise nach Bekehrung zu suchen.

Die Gnade des Sakraments der Buße, das im Glauben gefeiert wird, genügt, um uns mit Gott und zum Nächsten zu versöhnen, und erfordert keine weiteren traditionellen Rituale der Versöhnung.

Propositio 8

Pastorale Vorschläge für die Feier des Sakramentes der Versöhnung

Um die Entwicklung der Kultur der Versöhnung zu verbessern, können die lokalen Kirchen pastorale Initiativen anbieten, wie z. B.:

1. Ein Hinführungstag oder eine Woche, die jedes Jahr, vor allem im Advent und in der Fastenzeit gefeiert wird; oder ein „Jahr der Versöhnung“ auf kontinentaler Ebene, um Gott für die besondere Gnade für alle Verletzungen und Wunden zu bitten, die wir einander zugefügt haben und enfremdete Personen und Gruppen innerhalb der Kirche oder außerhalb wieder zusammenzubringen.Gemeinschaftliche Feiern der Versöhnung und Vergebung könnten geplant werden, und


2. ein außerordentliches Jubeljahr, in dem die Kirche in Afrika und auf all seinen Inseln gemeinsam mit der Weltkirche dankt und um die Gaben des Heiligen Geistes betet. Diese Zeit der Versöhnung sollte folgende Hauptanliegen verfolgen:
a. die persönliche Umkehr und individuelle Beichte und Absolution;
b. einen kontinentales Eucharistischen Kongress;
c. die Feier des Ritus der Versöhnung, in der Menschen einander vergeben;
d. die Erneuerung der Taufeversprechen, in der das Dasein als Jünger Jesu alle anderen Formen der Zugehörigkeit zum Clan oder einer politischen Partei übersteigt und
e. ein erneuertes eucharistisches Leben.

Propositio 9

Die Spiritualität der Versöhnung

"Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat, indem er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnete und uns das Wort von der Versöhnung (zur Verkündigung) anvertraute. Wir sind also Gesandte an Christi statt..,Wir bitten an Christi statt: Lasst euch mit Gott versöhnen (2 Kor 5,19,20).

Zur Versöhnung gehört ein konkreter Lebensvollzug (Spiritualität) und eine Mission. Um eine Spiritualität der Versöhnung, der Gerechtigkeit und des Friedens einzusetzen , braucht die Kirche Zeugen, die tief in Christus verwurzelt sind und durch sein Wort und durch die Sakramente genährt werden. So können sie sich um Heiligkeit bemühen und dies auf Grund eines ständigen Bekehrung und eines intensiven Gebetslebens tun und können sich so dem Werk der Versöhnung, der Gerechtigkeit und des Frieden in der Welt, sogar bis hin zum Martyrium, gemäß dem Beispiel Christi widmen.

Durch ihren Mut für die Wahrheit, ihre Selbstverleugnung und ihre Freude tragen sie ihr prophetisches Zeugnis in einem Lebensstil in die Welt, der im Einklang mit ihrem Glauben steht. Maria, als Mutter einer Kirche, die Familie Gottes ist, und das Wort Gottes liebevoll empfängt, und stets auf die menschlichen Bedürfnisse voller Mitgefühl hörte, und Mittlerin war, ist ihr Vorbild.


Die Synodenväter empfehlen, dass:
- die Erinnerung an die großen Zeugen, die ihr Leben im Dienst des Evangeliums gegeben haben, die das Gemeinwohl gefördert und die Wahrheit und die Menschenrechte verteidigt haben treu aufrecht gehalten werden muss;


- die Mitglieder der Kirche ein Gefühl der Mitverantwortung für ihr Handeln entwickeln sollen und eine beständige „Metanoia" leben sollen, die im Sakrament der Versöhnung gefeiert wird, und


- die Feier und Anbetung der Eucharistie, das Gebet und die Meditation des Wortes Gottes pflegen sollen, das die Kirche als Familie Gottes im Herrn tief gründet und ihr die Kraft verleiht, „Salz der Erde" und „Licht der Welt" zu sein.

Propositio 10

Ökumenischer Dialog

Im Dienst der Versöhnung, der Gerechtigkeit und des Friedens auf dem Kontinent, und in Einheit mit der Weltkirche, sieht sich die Kirche in Afrika selbst auf die Aufgabe des ökumenischen Dialogs und der Zusammenarbeit verwiesen. Ein gespaltenes Christentum bleibt ein Skandal, denn es widerspricht dem Willen des göttlichen Meisters, der betete und wünschte, dass seine Anhänger eins seien (vgl. Joh 17,21).

Das Ziel des ökumenischen Dialogs ist es daher gleichzeitg Zeugen der christlichen Gemeinschaft in Christus zu sein und zur Einheit der Christen mit denen zu streben, mit denen wir den gleichen Glauben teilen, weil wir auf das Wortes Gottes hören und dem Dienst an den Brüdern und Schwestern verpflichtet sind „in dem einen Herrn ... der einen Taufe, dem einen Gott und Vater aller ..." (Eph 4,5, 6).

In diesem Sinne empfiehlt der Synode, die laufenden Bemühungen des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen und dementsprechend nachhaltig den Dialog mit anderen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften fortzuführen.


Die Synode ist sich bewusst, dass, obwohl die Einheit der Christen noch keine endgültige Realität ist, doch Christen in verschiedenen afrikanischen Ländern miteinander in verschiedenen Verbänden zusammen gekommen sind (wie in der Christian Association of Nigeria, dem Christian Council of Liberia, etc.), und dies zur Durchführung gemeinsamer Dienste im Geist der Nächstenliebe und um das Interesse der Christen in einem pluralistischen modernen Staat zu schützen. Die Synode würdigt diese Bemühungen und empfiehlt sie anderen Ländern, wo solche Vereinigungen der Sache des Friedens und der Versöhnung dienen könnten. Darüber hinaus fordert die Synode die Kirche in jeder Diözese oder Region auf, sicherzustellen, dass die Woche zum Gebet für die Einheit der Christen durch Gebet und gemeinsamen Aktivitäte hervorgehoben wird, und so die Einheit der Christen zu fördern, „damit sie alle eins seien" (Joh 17, 21).

Propositio 11

Interreligiöser Dialog

Friede in Afrika und anderen Teilen der Welt hängt zum großen Teil von den Beziehungen zwischen den Religionen ab. Daher ist die Förderung des Dialogs als Wert sehr wichtig, damit die Gläubigen in den Gemeinschaften zusammenarbeiten, um Frieden und Gerechtigkeit in einem Geist des gegenseitigen Vertrauens und der Unterstützung zu suchen. Familien müssen die Werte des geduldigen Zuhörens und des furchtlosen Respekts zueinander vermittelt werden.


Dialog mit anderen Religionen, vor allem mit dem Islam und den traditionellen afrikanischen Religionen, ist ein integraler Bestandteil der Verkündigung des Evangeliums und der pastoralen Tätigkeit der Kirche im Namen der Versöhnung und des Friedens.

Entsprechend zu würdigen ist deshalb die Initiative des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, der bestrebt ist, den Dialog mit den verschiedenen nichtchristlichen Religionen herzustellen.

Jedoch gerade weil Religion durchgehend politisiert wird und so die Ursache von Konflikten wird, ist es dringend notwendig, den religiösen Dialog mit dem Islam und den traditionellen afrikanischen Religion auf allen Ebenen zu pflegen. Dieser Dialog wird gerade dann verbindlich und produktiv, wenn sich eine jede Religion aus der Tiefe ihres Glaubens heraus der Begegnung mit den anderen in Wahrheit und Offenheit stellt.

Die Synodenväter beten, dass religiöse Intoleranz und Gewalt abnehmen und durch den interreligiösen Dialog beseitigt werden. Die wichtige ökumenische und interreligiöse Veranstaltung von Assisi (1986) bietet uns ein Modell, dem wir folgen können.

Propositio 12

Islam

Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil hat die Kirche als Familie „Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat.“ (Nostra Aetate , 3).

Um der Versöhnung, der Gerechtigkeit und dem Frieden zu dienen, muss jede Form von Diskriminierung, Intoleranz und religiösen Fundamentalismus überwunden werden. Was die Religionsfreiheit betrifft, so muss das Recht auf Religionsausübung betont werden..In Beziehungen mit den Muslimen, müssen wir:
- einem Dialog des Lebens und einer Partnerschaft im sozialen Bereich und der Versöhnung den Vorzug geben;
- die Vielfalt der Situationen und Erfahrungen berücksichtigen;
- uns Missverständnissen und Schwierigkeiten ehrlich stellen;
- eine bessere Kenntnis des Islam in der Ausbildung der Priester, Ordensleute und Laien anstreben, und
- Initiativen ergreifen, durch die gegenseitige Achtung, Freundschaft, Zusammenarbeit und Miteinander gefördert werden.


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