ZG07011905 - 19.01.2007
Permalink: http://www.zenit.org/article-11726?l=german

„Lichtblicke“ in der Ökumene: Fachtagung Anfang Februar in Baar (Schweiz)


BAAR, 19. Januar 2007 (ZENIT.org).- Der Basler Diözesanbischof Kurt Koch, seit dem 1. Januar 2007 Vorsitzender der Schweizer Bischofskonferenz, und Gottfried Locher, Vizepräsident des Reformierten Weltbundes, werden am 3. Februar im Rahmen der Fachtagung „‚Licht-Blicke‘ in der Ökumene – gibt es das?“ in Baar (Schweiz) positiven Entwicklungen bei der Suche nach der vollen und sichtbaren Einheit aller Christen nachspüren.

Die Tagung der Fokolar-Bewegung greift das Thema der dritten europäischen ökumenischen Versammlung auf, die im September 2007 in Sibiu/Rumänien stattfinden wird: „Das Licht Christi scheint auf alle. Hoffnung für Erneuerung und Einheit in Europa.“

Die neuen Herausforderungen, die sich für die Kirchen in der säkularisierten Gesellschaft von heute ergäben, sollen ebenso herausgearbeitet werden wie die Tatsache, dass Christus für alle „das Licht“ sei: „für die Christen, die Kirchen und die europäische Kultur“, heißt es in einer entsprechenden Presseerklärung.

Bischof Kurt Koch, Mitglied des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, wird über das Thema „Berufung – Sammlung – Sendung. Zum gesunden Blutkreislauf des kirchlichen Lebens“ sprechen. Gottfried Locher, der im Reformierten Weltbund für die ökumenischen Dialoge auf Weltebene zuständig ist, wird „Gedanken für eine selbstsichere Kirche“ formulieren, die er unter „Zeichen des Advents“ gestellt hat. Fragen an die Referenten sowie ein Podiumsgespräch, das konkrete ökumenische Erfahrungen einbezieht, bilden die weiteren Programmpunkte (Anmeldung unter: anmeldung@fokolar-zentrum.ch).

Die Fokolar-Bewegung möchte „den Geist der Geschwisterlichkeit und der Einheit verstärkt in Kirche und Gesellschaft, in alle Bereiche des menschlichen Lebens hineintragen“. Neben dem Engagement in der Ökumene setzen sich die Mitglieder dieser Bewegung besonders für einen Dialog unter den Religionen sowie für Frieden und soziale Gerechtigkeit ein.

Gründerin Chiara Lubich wurde am 22. Januar 1920 in Trient geboren. Ausgehend von der Überzeugung, dass im gelebten Evangelium die Lösung der individuellen und gesellschaftlichen Probleme zu finden sei, gründete die Volkschullehrerin im Jahr 1943 die Fokolar-Bewegung. Sie wurde 1964 vom Heiligen Stuhl offiziell anerkannt. Heute gehören ihr rund 140.000 Menschen in 190 Ländern an.


© Innovative Media, Inc.

Die Weiterverwendung der ZENIT-Dienste ist nur mit ausdrücklicher Erlaubnis gestattet.
Wenden Sie sich bitte an info-autorenrechte@zenit.org .



Weiterleiten Beitrag kommentieren
Druckformat PDF-Ansicht
Anfang


ZENIT per E-Mail | RSS | Geschenkabo | Weiterempfehlen | Spende

| Nutzungsbedingungen | Beiträge und Bemerkungen senden | Kontakt aufnehmen | Startseite

© Innovative Media, Inc.

advertising

advertising

advertising