ROM, 10. Oktober 2007 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. hat den Gläubigen das vorbildliche Leben des seligen Johannes XXIII. vor Augen geführt, der als „Papa buono – der gute Papst“ in die Geschichte eingegangen ist.
Ehe sich der Heilige Vater am Mittwochvormittag von den 23.000 Pilgern verabschiedete, die auf dem Petersplatz zur Generalaudienz zusammengekommen waren, erinnerte er an den liturgischen Gedenktag seines seligen Vorgängers, der heute, Donnerstag, begangen wird. Papst Johannes XXIII. leitete die Kirche von 1958 bis zu seinem Tod im Jahr 1963.
Besonders herzlich begrüßte Benedikt XVI. eine Gruppe von krebskranken Kindern, die im Onkologischen Institut Mailand betreut werden. Er umarmte einige von ihnen und ermutigte sie, „Jesus geduldig auf dem Weg der Prüfung und des Leidens nachzufolgen“.
Anschließend wandte sich der Papst den Jugendlichen zu. Er äußerte den Wunsch, dass ihnen das „unvergessliche evangeliumsgemäße Zeugnis“ von Angelo G. Roncalli „im Bemühen um die tägliche Treue zu Christus“ helfen möge.
Benedikt XVI. richtete abschließend einen Appell an die Frischvermählten, von denen einige im Hochzeitsgewand erschienen waren. Er bat sie, ihre Familien „zu einem Ort der andauernden Begegnung mit der Liebe zu Gott und den Brüdern“ zu verwandeln.
ZG07101101 - 11.10.2007
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Benedikt XVI.: Der selige Johannes XXIII., Fürsprecher in Prüfung und Leid
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