ZG08033103 - 31.03.2008
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Auferstehung bedeutet auch Einstehen für Gerechtigkeit und Frieden


P. Federico Lombardi SJ kommentiert die Osterbotschaft von Papst Benedikt XVI.


ROM, 31. März 2008 (Zenit.org).- Das christliche Engagement für die Gerechtigkeit ist auch eine Folge der Kraft der Auferstehung Jesu. Das bekräftigte Pater Federico Lombardi SJ, Leiter des Pressebüros des Heiligen Stuhl, in der letzten Ausgabe der Wochensendung „Octava Dies“, die vom Vatikanischen Fernsehzentrum produziert wird.

„Der Blick des Herzens richtet sich auf die glorreichen Wunden, die der Auferstandene an seinem verklärten Leib trägt“, erläuterte der Pressesprecher des Papstes in Bezug auf die Osterbotschaft von Papst Benedikt XVI., „damit wir den Sinn und den Wert des Leidens verstehen und die vielen Wunden heilen können, die bis in unsere Tage hinein unter den Menschen aufgerissen werden.“

Ostern bedeute nicht, Leid und Schmerz der Menschheit zu vergessen. Vielmehr gelte es, „sie in uns zu tragen, und zwar umgestaltet zu einem Leben, das ganz und gar von Liebe und Hoffnung durchdrungen ist“, so der Jesuitenpater.

Die Botschaft des Papstes führe uns neu die Wunden der Menschheit vor Augen, die an allen Enden der Erde bloß lägen, „auch wenn sie zuweilen ignoriert oder bewusst versteckt werden“. Benedikt XVI. verweise darauf, dass die Beziehungen von Personen, Gruppen und Völkern häufig von Egoismus, Hass und Gewalt gezeichnet seien und dass die Würde des Menschen zuweilen „erniedrigt und verletzt“ werde.

Das Wissen darum, dass der Auferstandene in unserer Mitte ist, und auf seine verklärten Wunden zu schauen, bedeute somit, „sich aktiv für Gerechtigkeit einzusetzen und leuchtende Zeichen der Hoffnung zu setzen“. Jeder sei gerufen, „das Zeugnis der Sanftmütigkeit und der Vergebung zu verbreiten“ und auf den „Wegen von Solidarität und Frieden“ zu gehen.

„Der auferstandene Jesus sendet seine Jünger als Zeugen der Auferstehung hinaus in die ganze Welt und versichert ihnen: Ich bin bei euch alle Tage. Am Ostermontag hat der Papst an die christlichen Märtyrer des letzten Jahres und dieser jüngsten Tage erinnert. In den kommenden Tagen wird er auf der Tiberinsel das Denkmal für die christlichen Märtyrer des letzten Jahrhunderts besuchen – Menschen, die ihren Blick voller Glauben auf die verklärten Wundmale Christi richteten. Und sie begleiten uns in diesen schwierigen Zeiten, die aber auch von Hoffnung durchflutet sind.“


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