ZG09032506 - 25.03.2009
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Südkorea startet Kampagne für das Leben


Massenmedien sollen mit Filmen zum Lebensschutz bedient werden


SEOUL, 25. März 2009 (ZENIT.org).- .- Mit einer Kampagne zur Achtung des menschlichen Lebens, von seiner Empfängnis an bis zu seinem natürlichen Tod sorgt die Katholische Kirche in Korea derzeit für eine Sensibilisierung der Bevölkerung.

Träger des Projektes, das besonders versucht, Einfluss auf die Massenmedien zu gewinnen ist die Kommission „Gerechtigkeit und Frieden“ der Bischofskonferenz von Korea und die Kommission für das Leben der Erzdiözese von Seoul, meldete der Fidesdienst.

Das Projekt will mit der großzügigen Bereitstellung von Fonds für die Produktion von Filmen zur Gewissensbildung beim Thema Lebensschutz und zur Formung der öffentlichen Meinung in punkto Lebensrecht beitragen. Notwendigerweise müssen dafür die neuen Massenmedien benutzt werden.

Man wird bei der Produktion dem wachsenden Leben Aufmerksamkeit schenken durch Geschichten, die das Thema Abtreibung und Manipulation von Embryonen behandeln werden. Dazu sollen in ‚Dokumentarfilmen die Grundlagen und Motivationen der Lehre der Kirche im Bereich Bioethik erklärt werden.

Es wird andere Filme gehen, die sich um die Euthanasie drehen werden, um das Ende des Lebens und um die Todesstrafe, wobei man die Kampagne zur endgültigen Abschaffung der Todesstrafe verstärken will.

Eine Übersicht aller produzierten Filme und Videos wird für den 10. Oktober 2009 erwartet, dem internationalen Tag für die Abschaffung der Todesstrafe. Die koreanische Kirche überlegt weiterhin, Ressourcen und Aufmerksamkeit für die Fragen der Bioethik, der Verteidigung und Förderung des menschlichen Lebens zu investieren.

2008 hatte die Katholische Kirche in Korea ihren Willen verkündet, eine „Internationale Akademie“ für das Leben einzurichten“, die die Kräfte des östlichen Asiens vereinen und als Lokomotive für die medizinisch-wissenschaftliche Forschung dienen soll. Auf pastoraler Ebene sind die Gläubigen aufgefordert in ihrer täglichen Erfahrung und in der koreanischen Gesellschaft die Kultur des Lebens zu fördern und sich der zunehmenden Kultur der Todes entgegenzusetzen.


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