ZG09082008 - 20.08.2009
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Drei Bischöfe in Nicaragua erhielten Morddrohungen


MANAGUA, Nicaragua, 20. August 2009 (ZENIT.org).- Nachdem drei Bischöfe in Nicaragua Todesdrohungen erhalten haben, wollen die Priester Papst Benedikt XVI. über die „gefährliche Situation von Gewalt“ in Mittelamerika informieren. Über den Apostolischen Nuntius, Erzbischof Henryk Jozef Nowacki, wird die Bischofskonferenz von Nicaragua nun einen Bericht nach Rom weiterleiten.

Am Dienstag erhielt Bischof Juan Abelardo Mata Guevara von Estelí eine Morddrohung, nachdem die Erzdiözese von Managua am 9. August in einer öffentlichen Erklärung einen gewalttätigen Angriff auf Teilnehmer einer kulturellen Veranstaltung auf dem Grundstück der Diözese beklagt hatte. Die Angreifer waren Unterstützer des linksgerichteten Präsidenten Daniel Ortega. Die beiden Bischöfe Bernardo Hombach von Granada und René Sándigo von Chontales erhielten ebenfalls Morddrohungen.

„Der Bischof steht im direkten Dienst des Heiligen Vaters“, erklärte Bischof Mata. „Unsere Vorgesetzten sind der Heilige Vater und jene Personen, die ihn beraten und bei seiner Leitung unterstützen.“

Unterdessen beschuldigte der Generalstaatsanwalt für Menschenrechte auf dem regierungsfreundlichen Fernsehsender „Kanal 4“ die Bischöfe Mata und Hombach, Agenten des CIA zu sein. Bischof Mata erklärte in einer ersten Reaktion gegenüber den Medien, solche Kommentare sollten auf „taube Ohren“ stoßen, besonders wenn sie von Personen kämen, die Staatsämter bekleideten.


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