ZG09110503 - 05.11.2009
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Papst Benedikt XVI.: Filmbibliothek des Vatikans ist Weltkulturerbe


Zur Feier des fünfzigsten Jahrestages der Gründung


Jesús Colina

 
ROM, 5. November 2009 (ZENIT.org) .- Die Filmbibliothek des Vatikans feiert kommende Woche ihr 50 jähriges Bestehen. Für Papst Benedikt XVI. sind die dort aufbeahrten SchätzeTeil des kulturellen Erbes der Menschheit. Zum Gedenken an dieses halbe Jahrhundert, hat die Filmbibliothek eine außergewöhnliche Dokumentation über das Zweite Vatikanische Konzil zusammengestellt, das auf einem im Archiv befindlichen Material von 150 Stunden basiert. Die Reportage mit dem Titel „Bilder des Konzils", dauert eine Stunde. Ihr Autor ist Nicola Vicenti, und ihr Produzent der Päpstliche Rat für die Sozialen Kommunikationsmittel.

Als Einrichting des Heiligen Stuhles, die am 16. November 1959 von Papst Johannes XXIII ins Leben gerufen wurde, sammelt und katalogisiert die Filmbibliothek seit 1896 bis zum heutigen Tage Material, dass die Geschichte der Kirche und der Menschheit behandelt.

Claudia Di Giovanni  ist die Delegierte der Filmbibliothek, die dem Päpstlichen Rat für die Sozialen Kommunikationsmittel mit dem Vorsitz von Erzbischof Claudio Maria Celli untergeordnet ist. Die renommierte Filmkritikerin bestätigte, daß die Filmbibliothek in den letzten Jahren versucht habe, weiteres Filmerbe zu suchen und zu sammeln, sodass derzeit ein Bestand von 7.800 Titeln erreicht worden sei.

Vor den Mitgliedern des Päpstlichen Rates für die Sozialen Kommunikationsmittel am vergangenen Donnerstag erklärte derPapst, daß „die Filmbibliothek des Vatikans ein reiches Kulturerbe hat, das der ganzen Menschheit gehört". Mit dem Ausdruck "tiefer Dankbarkeit für das, was getan wurde", ermutigte sie der Papst ihre „Arbeit in dieser interessanten Sammlung fortzusetzen, die die Wegetappen des Christentums mit Hilfe des eindrucksvollen Zeugnisses der bildhaften Darstellung dokumentiert, damit dieses Vermögen bewahrt und bekannt wird."

Claudia Di Giovanni erklärte gegenüber ZENIT, dass das Verdienst dieser Arbeit darin bestünde, der Öffentlichkeit, selbst wenn sie nicht mit der Kirchengeschichte vertraut sein sollte, die Bedeutung und die Auswirkungen dieses Konzils aufzuzeigen, an dem sowohl Karol Wojtyla als auch Joseph Ratzinger beteiligt gewesen waren.

[Übersetzung des Spanischen Originals von Susanne Czupy]


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