NEW YORK, 6. Nov. 2009 (Zenit.org).- Das Drama palästinensischen Flüchtlinge, die seit 60 Jahren von der Flüchtlingsorganisation der UN, „United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees (UNRWA) betreut werden, standen im Zentrum der Ansprache von Erbischof Celestino Migliore.
In seiner auf Englisch gehaltenen Ansprache vor der 64. UN-Generalversammlung, hat der ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen, zur Erinnerung an die sechs Jahrzehnte währende Tragödieaufgerufen, von der Millionen von Menschen betroffen sind.Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) und das Päpstliche Missionswerk für Palästina werden in diesem Jahr 60 Jahre alt. Beide wurden damals vorläufig gegründet, um die Situation der palästinensischen Flüchtlinge zu lösen.Der bis jetzt andauernde Konflikt sei ein Ergebnis des „Versagens beider betroffenen Parteien, so der Vertreter des Heiligen Stuhls am Dienstag. Es ginge darum, sich um einen sinnvollen und gehaltvollen Dialog zu bemühen, der die Beilegung des Streites einleiten kann, um so zu Stabilität und Frieden im Heiligen Land beizutragen", sagte der Erzbischof.
Er appellierte erneut an die internationale Gemeinschaft, weiter zu vermitteln, da „mehr als je zuvor [...] Anstrengungen nötig sind, um mit Eile eine Annäherung der Parteien zu ermöglichen".
Erzbischof Migliore bekräftigte, dass der Status der Stadt Jerusalem Teil der Lösung sein muss. Er erwähnte ferner die „zahlreichen Fälle von Gewalt und Herausforderungen für die Bewegungsfreiheit der Bewohner", die durch die Sicherheitsmauer verursacht worden sind.
Der Heilige Stuhl habe wiederholt Vertreter der internationalen Gemeinschaft aufgefordert, „sinnvolle Verhandlungen zwischen den streitenden Parteien zu erleichtern".
Und er bekräftigte, dass „nur mit einem gerechten und dauerhaften Frieden, der nicht aufgezwungen wird, sondern durch Verhandlungen und einem vernünftigen Kompromiss gesichert werden soll, der die legitimen Bestrebungen aller Völker im Heiligen Land erfüllt kann“.
















