100 Jahre Evangelisierung in Malawi

Kardinal Arinze als Gesandter des Papstes

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LILONGWE, im Mai (Zenit.org).- Am 28. Juli 2001 begeht die


Kirche von Malawi in der Hauptstadt Lilongwe den hundertsten
Jahrestag der Evangelisierung des Landes

Als Sondergesandter des Papstes wird Kardinal Francis Arinze, der
Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, den
Feiern vorstehen.

Am 25. Juli 1901, dem Fest des Apostels Jakobus, kamen die
Missionare nach Malawi. Außer den liturgischen Feiern ist auch eine
Versammlung mit dem Kardinal vorgesehen, der bereits am 25. Juli
erwartet wird, so dass möglichst viele Menschen daran teilnehmen
können.

Außer den Missionaren von Montfort waren auch die Weißen Väter
(heute: Missionare von Afrika), die Missionsschwestern Unserer lieben Frau
von Afrika, die Missionare des heiligen Javier und die Marianisten-Missionare der ersten Stunde.

Die Abteilung für Pastoral nimmt derzeit Kontakte auf, um etwas die
Geschichte der Kirche in der Republik Malawi zu erfahren, einem erst
von Livingstone 1859 erforschten Land, das 1964 die Unabhängigkeit
erlangte.

Zum erstenmal bereitet die Kirche von Malawi ein solches Ereignis
vor. Das Land zählt 10,5 Millionen Einwohner, zwei Drittel davon
sind Christen - zur Hälfte Katholiken und zur Hälfte Protestanten.

Am 28. Juli wird man in Nzama der Gründung der ersten Missionsphase
durch die Missionare von Montfort gedenken. Die Ordensfamilie wird
sich in den Pfarreien versammeln und mit den Einheimischen dieses
Jahrhundertereignis feiern. Allein in der Pfarrei Nzama waren über
200 Missionare von Montfort tätig. Darauf wird man auch bei den
Feiern abheben, wie durch die Nachrichtenagentur "e-Communion" und aus dem
Hirtenschreiben anlässlich des Jubiläums bekannt wurde.

Gemeinsam wollen die Katholische Kirche und die Anglikaner in Zomba
einen Kreuzweg beten, den die jeweiligen Bischöfe anführen sollen.
Beginn wird in der anglikanischen Kirche Saint George und Ende in
der katholischen Pfarrei San Carlos Lwanga sein.