22. Internationaler Familienkongress der "European Family Foundation" in Kiew (Ukraine)

Fachleute und Repräsentanten verschiedener Religionen beraten über die Lage der Familie

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ROM, 25. April 2006 (ZENIT.org).- Vom 9. bis zum 11. Mai 2006 wird in Kiew (Ukraine) unter der Schirmherrschaft von Kardinal Lubomyr Husar, des Erzbischofs von Lemberg und Kiew, ein internationaler Familienkongress stattfinden, an dem Vertreter verschiedener christlicher Kirchen und Konfessionen sowie des Judentums und des Islams teilnehmen werden. Es handelt sich um den 22. Kongress dieser Art.



Ziel der "European Family Foundation" (EFF), die diese internationale Kongressreihe im Jahr 1980 ins Leben gerufen hat, ist es, über konkrete Wege nachzudenken, um der Familie in Europa eine sichere Zukunft zu bereiten. Diesmal werden die spezifisch ukrainischen Herausforderungen thematisiert werden.

In Vorträgen und Foren, an denen sich unter anderem auch Repräsentanten des orthodoxen Moskauer Patriarchates beteiligen, werden Erfahrungen aus der ganzen Welt zusammengetragen und ausgewertet sowie entsprechende Lösungsmöglichkeiten ausgearbeitet. Experten aus verschiedenen Bereichen (Demographen, Wirtschaftswissenschaftler, Ärzte, Psychologen, Soziologen und Theologen) werden das Wort ergreifen.

Im Mittelpunkt der Beratungen wird Lage der Familie in der Ukraine sein. Sie soll gegen jene zersetzenden Kräfte geschützt werden, die sie heute bedrohen. Die Gefahren rühren aus einem Post-Sowjetatheismus, der sich mit Elementen des liberalen Humanismus westlicher Prägung vermischt hat. Zu den Hauptproblemen der ukrainischen Familien gehören außerdem die hohe Arbeitslosigkeit und die damit verbundene Auswanderungen.

Die Europäische Familienstiftung EFF will Mut machen zu Ehe und Familie und Wege zu ihrem Gelingen aufzeigen: durch Wissensvermittlung, Anregungen und Schulungen, die auf den christlichen Werten basieren. Beim Kongress in Kiew sollen die Grundlagen für eine effiziente landesweite Familienpolitik erarbeitet werden.