25. Nationaler Eucharistischer Kongress Italiens

„Die Beziehung zwischen dem Alltagsleben des Einzelnen und der Eucharistie“

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VATIKANSTADT, Dienstag, 21. Juni 2011 (Zenit.org). – Auf der heutigen Pressekonferenz des Heiligen Stuhls wurde der 25. Nationale Eucharistische Kongress Italiens angekündigt, der vom 3. bis 11. September 2011 in den Diözesen Ancona-Osimo, Fabriano-Matelica, Jesi, Senigallia und Loreto abgehalten wird.

Dr. Vittorio Sozzi, der Verantwortliche für das „Projekt Kultur der italienischen Bischofskonferenz (CEI)“, stellte in seiner Ansprache die wichtigsten Überlegungen zur Vorbereitung des Kongresses vor, der wie immer einen volkstümlichen Charakter haben werde. Er betonte zunächst den inneren Zusammenhang zwischen dem einheitsstiftenden Charakter dieses seit 1891 stattfindenden Kongresses und dem 150-jährigen Jubiläum der Staatsgründung Italiens, das in diesem Jahr gefeiert wurde. Dann erklärte er, dass der Kongress sich thematisch auf die Beziehung zwischen dem Leben der einzelnen Person und der Eucharistie im gewöhnlichen Alltag konzentrieren werde. Dieser Schwerpunkt leite sich aus den pastoralen Leitlinien zur Erziehung ab, die die Bischöfe kürzlich erarbeitet hätten. Die Tage von Montag bis Freitag würden in die Themenbereiche Affektivität, Gebrechlichkeit, Arbeit und Fest, Tradition und Bürgerschaft unterteilt, um die alltäglichen Erfahrungen der heutigen Menschen beispielhaft aufzugreifen. Der Kongress sei ein öffentliches Bekenntnis zum Glauben an die Eucharistie und solle helfen, dass Engagement im gewöhnlichen Alltagsleben der einzelnen Katholiken und der Diözesen zu beleben. Er sei zudem ein Ausdruck der Wertschätzung für die gemeinsamen Leitlinien, die die italienischen Bischöfe den Gläubigen seit Jahren gäben.

Im Zusammenhang mit dem Eucharistischen Kongress kündigte Prof. G. Morello zudem drei Ausstellungen an:

Die Ausstellung „Am Tisch des Herrn“ in der Burg Vantelliana bei Ancona wird die Hauptwerke der europäischen Kunst vom 15. bis zum 19. Jahrhundert über die Einsetzung der Eucharistie und die Mahlgemeinschaft der Apostel zeigen. Die Werke reichen von Raphael bis Tiepolo. Die Ausstellung wird vom Vorbereitungskomitee des 25. Nationalen Eucharistischen Kongresses in Zusammenarbeit mit der Region der Marken organisiert.

Die dokumentarischen Ausstellungen „Zeichen der Eucharistie“ in der Metropole von Ancona-Osimo, für die das Organisationskomitee des „CEN“ verantwortlich ist, veranschaulichen, dass jede Kirche vor allem der Ort der Messfeier ist.

Die Ausstellung „Heute muss ich in deinem Haus bleiben: Die Eucharistie als Gnade einer unvorhersehbaren Begegnung“ - unter der Leitung von Eugenio dal Pane, Filippo Belli, Sandro Chierici und dem Verlag Itaca - stellt ausgehend von der Person des Zachäus dar, wie notwendig jeder Mensch die Eucharistie braucht. (eo)