3 Kardinäle übernehmen im Oktober den Synodenvorsitz

11. Vollversammlung der Bischofssynode

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ROM, 15. März 2005 (ZENIT.org).- Papst Johannes Paul II. hat drei Kardinäle ernannt, die bei der 11. Vollversammlung der Bischofssynode den Vorsitz führen sollen. Die Synode, die vom 2. bis 29. Oktober 2005 in Rom abgehalten wird, widmet sich unter dem Thema "Die Eucharistie: Quelle und Höhepunkt des Lebens und der Sendung der Kirche" ganz dem Sakrament der Eucharistie. Sie bildet den Abschluss des "Jahres der Eucharistie", das im Oktober 2004 begonnen hat.



Neben Kardinal Francis Arinze, Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, werden nach Rotationsprinzip Kardinal Juan Sandoval, Erzbischof von Guadalajara (Mexiko), und Kardinal Telesphore Toppo, Erzbischof von Ranchi (Indien), selbst dann abwechselnd den Vorsitz übernehmen, wenn der Papst anwesend ist, teilte das Pressebüro des Heiligen Stuhls am vergangenen Samstag mit.

Kardinal Angelo Scola, Patriarch von Venedig, wird als Generalberichterstatter fungieren, Erzbischof Roland Minnerath von Dijon (Frankreich) als Sondersekretär.

Die Aufgabe des Generalberichterstatters besteht darin, konvergierende Aussagen der Synodenteilnehmer zusammenzufassen, damit sie anschließend in kleineren Gruppen besprochen werden können. Zusammen mit dem Sondersekretär erstellt er die Liste, die jene Vorschläge enthält, über die die Synodalväter abgestimmt haben. Diese Liste wird dem Heiligen Vater übergeben, damit er ein Nachsynodales Apostolisches Schreiben verfassen kann.

Zur Vorbereitung der Bischofssynode, für die Erzbischof Nikola Eterovic von Kroatien verantwortlich ist, ist ein vorläufiges Dokument erstellt worden, die so genannten Lineamenta zur 11. Vollversammlung.