38 neue Priester für das Opus Dei

„Die Seelen erleuchten und Antwort geben auf die Fragen, die schwer auf den Herzen vieler Menschen lasten“

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ROM, 29. Mai 2007 (ZENIT.org).- Am vergangenen Samstag empfingen 38 Angehörige der Personalprälatur Opus Dei aus 18 Ländern in Rom die Priesterweihe.

 In seiner Predigt erinnerte Bischof Javier Echevarría, Prälat des Opus Dei, die jungen Männer daran, dass sie Werkzeuge des Heiligen Geistes sein würden, „um die Seelen zu erleuchten und Antwort zu geben auf die Fragen, die schwer auf den Herzen vieler Menschen lasten“.

Bischof Echevarría wiederholte einen Rat des heiligen Josemaría Escrivá, der das „Werk Gottes“ 1928 gegründet hatte: „Wir Priester sollen nur von Gott sprechen. Wir werden nicht über Politik, soziale Ideologien oder Fragen sprechen, die dem Priesteramt fremd sind. Auf diese Weise werden wir die Liebe zur heiligen Kirche und zum Papst ausbreiten.“

Am Weihegottesdienst in der römischen Basilika San Eugenio nahmen rund 1.500 Gläubige teil.

Die neuen Priester stammen aus Irland, den Niederlanden, den USA, aus Australien, Deutschland, Spanien, Kolumbien, Italien, den Philippinen, aus Mexiko, Venezuela, Chile, Frankreich, dem Kongo, Brasilien, Argentinien, Kenia und Guatemala.

Brian McGuire, ein Gottesdienstteilnehmer, der eigens aufgrund der Priesterweihen aus den USA angereist war, zeigte sich von der Ewigen Stadt und ihrer Ausstrahlung begeistert: „Viele Amerikaner sind aus gutem Grund durch die so genannte Berufungskrise zu Hause entmutigt. Sie sollten einmal nach Rom gehen. Es besteht kein Zweifel daran, dass Gott die Kirche in Rom aus ihrem Innern heraus erneuert.“

Die Priesterweihen am Samstag hätten gezeigt, „dass junge Männer nicht nur auf den Ruf Gottes antworteten, sondern dass sie es auch großherzig und voller Enthusiasmus tun, wenn es ihnen als eine Selbsthingabe an den Nächsten vorgestellt wird, die ein Leben lang fortdauert“.