50.000 Einlasskarten für Marienvesper in Etzelbach vergeben

Bischof Wanke: Das Feld ist bestellt

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BERLIN, 7. September 2011 (ZENIT.org/DBK). – Das Feld für den Papst sei bestellt, die interne Zielmarke sei erreicht. Dies äußerte der Bischof von Erfurt, Dr. Joachim Wanke, bei der heutigen Bundespressekonferenz in Berlin über den Stand der Vorbereitungen für den Besuch von Papst Benedikt XVI.

Die Autobahn A38 werde auf einer Länge von 10 Kilometern zum leistungsstarken Busparkplatz umgewidmet. Es werde dort gerade die Infrastuktur einer mittleren Stadt geschaffen: „Wir verlegen dort über 20 Kilometer Kabel, legen Hubschrauberlandeplätze an und verstärken das Mobilfunknetz.“

Der Gottesdienst auf dem Domplatz von Erfurt vor dem historischen Ensemble von Mariendom und St. Severi sei seit langem ausgebucht.

„Er ist der Ort, an dem schon zu DDR-Zeiten die jährliche Bistumswallfahrt stattgefunden hat und bis heute stattfindet. Binnen weniger Wochen waren die Karten für die Eucharistiefeier nicht nur vergeben – wir hatten sogar mehr Kartenwünsche als wir letztlich erfüllen konnten.“

„Gleichzeitig bereiten wir uns im Bistum Erfurt natürlich auch in einem pastoralen Prozess aufden Besuch des Heiligen Vaters vor. Am Wochenende, an dem eigentlich die traditionelleBistumswallfahrt stattfindet, lädt das Bistum Erfurt an fünf verschiedenen Orten im Bistum die Gläubigen ein, sich mit regionalen Veranstaltungen auf den Papstbesuch einzustimmen.“

Der Papst komme nicht zuletzt, um an einer Lutherstätte der evangelischen Kirche zu begegnen, so der Erzbischof. Die Katholiken der östlichen Diaspora wüssten, wie wichtig das ökumenische Miteinander sei. Die gemeinsamen Bedrängnisse des alten politischen Systems hätten die geistliche Zusammengehörigkeit gestärkt.

„In der Wahl des Ortes für die Begegnung mit der EKD, dem Erfurter Augustinerkloster – der Ort, an dem Martin Luther sich noch im Frieden mit der Kirche befand, hat er schon ein Zeichen gesetzt. Und noch wichtiger ist, dass er nicht nur mit den evangelischen Glaubensgeschwistern reden, sondern mit ihnen gemeinsam beten will.“