50 Jahre Elysée-Vertrag

Hochrangig besetzte Diskussionsveranstaltung am 7. Februar

Rom, (ZENIT.org) | 584 klicks

Am 22. Januar 1963 unterzeichneten Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Staatspräsident Charles de Gaulle den Elysée-Vertrag, um die deutsch-französische Versöhnung zu besiegeln. Aus Anlass des 50. Jubiläums dieses historischen Ereignisses werden die Französische und die Deutsche Botschaft beim Heiligen Stuhl am 07. Februar 2013 um 16 Uhr eine ganz besondere Diskussionsveranstaltung im Großen Atrium der Päpstlichen Universität Gregoriana durchführen.

Das Thema der Veranstaltung lautet: „50 Jahre deutsch-französische Freundschaft im Dienste Europas: die Europäische Union, ein Modell für andere Versöhnungen?“

Drei herausragende Persönlichkeiten werden an dieser Begegnung teilnehmen: Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlandes und Bevollmächtigte der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages der deutsch-französischen Zusammenarbeit; Michel Barnier, EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen und Jacques Santer, früherer EU-Kommissionspräsident.

Die Redner werden auf den Versöhnungsprozess, der die Entwicklung der deutsch-französischen Freundschaft im Dienste Europas ermöglicht hat, eingehen und erörtern, inwiefern die Europäische Union ein Modell für die Überwindung weiterer Konflikte in Europa und der Welt und die Schaffung von dauerhaftem Frieden sein kann.

Die Teilnahme an der Konferenz und dem anschließendem Empfang ist kostenlos.