600 Klöster beten um Religionsfreiheit in China

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ROM, 26. Juni 2007 (ZENIT.org).- In 600 Frauenklöstern wird gegenwärtig intensiv um Religionsfreiheit in China gebetet. Anlass ist das das Schreiben Benedikts XVI. an die Katholiken in der kommunistischen Volksrepublik, das in den nächsten Tagen erscheinen soll. Über den genauen Veröffentlichungstermin des Briefes ist nichts bekannt.



Die Ordensfrauen beten darum, dass „der Brief des Heiligen Vaters gut aufgenommen wird und dass China sich für die Botschaft des Evangeliums öffnet und den Gläubigen uneingeschränkte Religionsfreiheit gewährt“, erklärte Kardinal Ivan Dias, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker.

Nach einem Bericht von AsiaNews haben Kardinal Dias und Pater Ciro Biondi, Sekretär der Päpstlichen Missionsvereinigung, die Klöster in einem gemeinsamen Brief dazu ermutigt, wenigstens eine Woche lang darum zu beten, dass der Brief des Heiligen Vaters reiche Früchte hervorbringe.

Wie Pater Biondi erklärte, unterzeichnete der Heilige Vater das Schreiben bereits am Pfingstsonntag, dem 27. Mai. Es handle sich um einen „Meilenstein in der Geschichte des dritten Jahrtausends“.

Kardinal Dias wies darauf hin, dass Benedikt XVI. mit diesem Brief seiner „väterlichen Nähe“ Ausdruck verleihen und „eine Richtschnur für das Leben und die Evangelisierungstätigkeit der Kirche“ im großen asiatischen Land vorlegen wolle.