67. Jahrestag des Hitlerattentates von Claus von Stauffenberg

20. Juli 1944

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GIEßEN, 20. Juli 2012 (ZENIT.org). - Heute ist ein Gedenktag. Ein Gedenktag allerdings, an dem es nicht darum geht, wofür die Tat des 20. Juli 1944 stand, sondern allein darum, wogegen sie gerichtet war. Wofür, das wird in einem Schwur deutlich, den die Widerstandskämpfer wenige Wochen vor dem Attentat formulierten: „Wir glauben an die Zukunft der Deutschen. Wir wissen im Deutschen die Kräfte, die ihn berufen, die Gemeinschaft der abendländischen Völker zu schönerem Leben zu führen. Wir bekennen uns im Geist und in der Tat zu den großen Überlieferungen unseres Volkes, das durch die Verschmelzung hellenischer und christlicher Ursprünge in germanischem Wesen das abendländische Menschentum schuf ... Wir wollen ein Volk, das in der Erde der Heimat verwurzelt den natürlichen Mächten nahebleibt, das im Wirken in den gegebenen Lebenskreisen sein Glück und sein Genüge findet und in freiem Stolze die niederen Triebe des Neides und der Missgunst überwindet. Wir wollen Führende, die aus allen Schichten des Volkes wachsend, verbunden den göttlichen Mächten, durch großen Sinn, Zucht und Opfer den anderen vorangehen ... Wir geloben: untadelig zu leben, gewissenhaft zu dienen, unverbrüchlich zu schweigen und füreinander einzustehen.“

Als er standrechtlich erschossen wurde, rief Claus von Stauffenberg seine letzten Worte: „Es lebe das heilige Deutschland!“

Von Klemens Hogen-Ostlender