Abschlussveranstaltung der Missio-Kampagne zum „Sonntag der Weltmission“ in Eichstätt

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AACHEN, 26. Oktober 2007 (ZENIT.org).- Den bundesweiten Abschluss der Kampagne zum Monat der Weltmission begeht das Internationale Katholische Missionswerk „missio“ am kommenden Sonntag mit einem Pontifikalhochamt im Dom zu Eichstätt.



„Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet die Frohe Botschaft“ – mit diesen Worteno wurde in diesem Jahr die aktuelle Bedeutung von Mission neu vor Augen geführt. „Mission kann als Globalisierung der guten Nachricht von Wert und Würde aller Menschen verstanden werden. Sie ist Geben und Nehmen, Begegnung und Dialog“, erläuterten die missio-Präsidenten P. Hermann Schalück (OFM) und P. Eric Englert (OSA).

In diesem Jahr feiert missio zudem das 175-jährige Jubiläum seines Aachener Standortes. In Hunderten von Veranstaltungen im ganzen Bundesgebiet präsentiert das Werk daher im Oktober, dem Monat der Weltmission, überzeugende Persönlichkeiten aus der Weltkirche zum Thema „Mission heute“.

Den zentralen Abschluss der Kampagne bildet am Weltmissionssonntag, der in Deutschland am 28. Oktober begangen wird, um 9.00 Uhr ein Pontifikalhochamt mit Bischof Gregor Maria Hanke und zahlreichen Gästen aus der Weltkirche. Unter ihnen sind Erzbischof Simon Ntamwana, der sich in Burundi für die Versöhnung der Bürgerkriegsparteien einsetzt; Erzbischof Louis Sako, der die christliche Minderheit im Irak vertritt, und Bischof Wenceslao Padilla, der erste und einzige Bischof der Mongolei, der dort die kleinste Kirche der Welt mit 410 Katholiken gegründet hat, sowie weitere Gästen aus der Weltkirche. An der musikalischen Gestaltung wirken die Masithi-Singers mit, eine Marimba-Gruppe aus Südafrika, die den Gottesdienst mit authentischen afrikanischen Kirchenliedern bereichern wird.

Das Internationale Katholische Missionswerk missio unterstützt die katholische Kirche in über 100 Ländern in Afrika, Asien und Ozeanien, insbesondere durch die Ausbildung kirchlicher Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. In mehr als 2.700 Projekten finanziert missio zudem den Aufbau der kirchlichen Infrastrukturen, damit Menschen sich treffen und ihren Glauben miteinander teilen können.