Alte Handwerkskunst im Schweizer Kloster Maria-Rickenbach

Ein Besuch in der Weberei

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 241 klicks

Das Kloster Maria-Rickenbach im Kanton Nidwalden hat ein ganz besonderes Angebot im Programm: interessierte Besucher können an jeweils einem Tag pro Woche die klostereigene Weberei besuchen, die von den im Kloster lebenden Schwestern wieder betrieben wird. Die Besucher können sich sogar selbst an einem der Webstühle versuchen. Entsprechende Kurse unter Leitung einer erfahrenen Handweberin werden ebenfalls angeboten. 

Die Benediktinerschwestern von Maria-Rickenbach sind seit 1857 in Niederrickenbach ansässig. Damals waren sechs Schwestern aus Engelbach umgesiedelt und hatten ein altes Bauernhaus als neue Unterkunft bezogen. Von 1862 bis 1864 dauerte der Bau eines Klosters. Die Schwestern unterhielten ein Mädchenpensionat, eine Paramentenwerkstatt und einen Kräutergarten.

Auch heute noch betreiben die Schwestern eine Kräuterei und eine Klosterapotheke, in der acht Teesorten, Magentropfen und Goldlikör hergestellt werden. Die Produkte können sowohl im Klosterladen als auch online erworben werden. Heute zählt der Konvent 15 Schwestern. Zwei Gasthäuser stehen Exerzitien- und Meditationskursen oder Fastengruppen offen, ferner für Ferienaufenthalte und Frauen, die eine Zeit der Stille suchen.