An Amyothropher Lateralsklerose erkrankte Mutter trifft Papst Franziskus

Wenn Glaube mehr zählt als Mut

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 374 klicks

Am Ende der gestrigen Generalaudienz auf dem Petersplatz ging Papst Franziskus zu einer jungen Mutter, der 31jährigen Laura Grassi aus Rimini. Die junge Frau ist seit drei Jahren an amyothropher Lateralsklerose (ALS) erkrankt, bei der es sich um eine degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems handelt. Vor acht Monaten hatte Laura Grassi gegen den Rat der Ärzte ein Kind zur Welt gebracht.

Gemeinsam mit ihrem Mann Ugo Morganti und ihrer kleinen Tochter Alessia war sie zusammen mit der Gruppe Unitalsi (Unione Nazionale Italiana Trasporto Ammalati), die Krankentransporte nach Lourdes und andere Orte organisieren und begleiten, nach Rom gekommen.

In einem Interview mit Radio Vatikan sagte der Ehemann, er habe kurz mit seiner Frau gesprochen und mit der kleinen Tochter gescherzt, bevor er sie alle drei gesegnet habe. Er sagte, dass seine Frau die Schwangerschaft trotz ihrer schweren Krankheit eingegangen sei, sei vielmehr eine aus Glaubensgründen motivierte Entscheidung gewesen, nicht so sehr aus Mut. Die Geburt der kleinen Alessia sei wie ein „großes Geschenk aus den Händen des Herrn“ angenommen worden. Alles sei mit viel Optimismus und Freude gelebt worden. Ugo Morganti dankte allen, die dem Paar zur Seite stehen, der Familie, den Freunden, der Gemeinde und den ehrenamtlichen Mitarbeitern von Unitalsi, die den Besuch bei Papst Franziskus ermöglicht hatten.