Ansprache Benedikts XVI. beim Vespergottesdienst mit dem Klerus

„Schon jetzt ist uns das Wort Gottes gegeben, um die Seele unseres Apostolats zu sein“

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PARIS, 13. September 2008 (ZENIT.org).- Wir veröffentlichen die offizielle Übersetzung der Ansprache, die Benedikt XVI. gestern, Freitag, beim Vespergottesdienst in der Pariser Kathedrale von Notre-Dame gehalten hat.

Der Papst ermutigte Priester, Ordensleute, Seminaristen und Diakone, mit dem Wort Gottes zu reden und zu denken, wie es die Jungfrau Maria getan habe. Dann werde das Wort Gottes auch zu ihrem Wort.

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Meine lieben Brüder Kardinäle und Bischöfe,
verehrte Kanoniker des Kathedralkapitels,
verehrte Vikare von Notre-Dame
liebe Priester und Diakone,
liebe Freunde aus den nicht-katholischen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften,
liebe Brüder und Schwestern!

Gepriesen sei Gott, der uns diese Begegnung an einem Ort erlaubt, der dem Herzen der Pariser, aber auch aller Franzosen so teuer ist! Gepriesen sei Gott, der uns die Gnade schenkt, daß wir Ihm unser abendliches Gebet widmen dürfen, um Ihm den gebührenden Lobpreis darzubringen mit den Worten, welche die Liturgie der Kirche vom Synagogengottesdienst geerbt hat, an der Christus und seine ersten Jünger teilgenommen haben!

Ja, gepriesen sei Gott, daß er uns so zu Hilfe kommt – in adiutorium nostrum –, um uns zu helfen, das Opfer unserer Lippen zu Ihm aufsteigen zu lassen!

Wir sind hier versammelt in der Mutterkirche der Diözese Paris, in der Kathedrale Notre-Dame, die sich im Herzen der Stadt erhebt als ein lebendiges Zeichen der Gegenwart Gottes mitten unter den Menschen. Mein Vorgänger Papst Alexander III. hat ihren Grundstein gelegt, die Päpste Pius VII. und Johannes Paul II. haben sie mit ihrem Besuch beehrt, und ich freue mich, ihren Spuren zu folgen, nachdem ich vor einem Vierteljahrhundert hierhergekommen war, um einen Vortrag über die Katechese zu halten. Wie sollte man nicht Ihm, der die Materie wie den Geist erschaffen hat, danken für die Schönheit des Gebäudes, das uns umgibt? Die Christen von Lutetia hatten bereits eine dem heiligen Stephanus, dem ersten Märtyrer, geweihte Kathedrale errichtet, die zu klein geworden war und im Laufe des 12. bis 14. Jahrhunderts durch die Kathedrale ersetzt worden ist, die wir heute bewundern können.

Der Glaube des Mittelalters hat die Kathedralen erbaut, und eure Vorfahren sind hierhergekommen, um Gott zu loben, ihm ihre Hoffnungen anzuvertrauen und ihre Liebe zum Ausdruck zu bringen. Große kirchliche und weltliche Ereignisse haben in diesem Heiligtum stattgefunden, wo Architekten, Maler, Bildhauer und Musiker das Beste ihrer selbst gegeben haben. Es möge genügen unter vielen anderen an den Namen des Architekten Jean de Chelles, des Malers Charles Le Brun, des Bildhauers Nicolas Coustou und der Organisten Louis Vierne und Pierre Cochereau zu erinnern. Die Kunst als Weg zu Gott und das gemeinschaftliche Gebet als Lob der Kirche an den Schöpfer haben Paul Claudel geholfen, den Weg zu einer persönlichen Erfahrung mit Gott zu finden, als er 1886 hier am Weihnachtstag an der Vesper teilnahm. Es ist bezeichnend, daß Gott seine Seele gerade während des Gesangs des Magnifikat erleuchtet hat, in dem die Kirche den Gesang der Jungfrau Maria, der heiligen Patronin dieses Ortes, hört, der die Welt daran erinnert, daß der Allmächtige die Niedrigen erhöht hat (vgl. Lk 1,52).

Als Schauplatz von Bekehrungen, die weniger bekannt, aber nicht weniger wirklich sind, und als Kanzel, von der aus Verkünder des Evangeliums wie Lacordaire, Monsabré und Samson die Flamme ihrer Leidenschaft einer sehr unterschiedlichen Zuhörerschaft zu übermitteln wußten, bleibt die Kathedrale Notre-Dame weiterhin zu Recht eines der berühmtesten Denkmäler des Kulturerbes eures Landes. Die Reliquien des heiligen Kreuzes und der Dornenkrone, die ich vorhin verehrt habe, wie es seit dem heiligen Ludwig Brauch ist, haben hier heute einen ihnen würdigen Schrein gefunden, der die Gabe des menschlichen Geistes an die schöpferische Liebe Gottes darstellt.

Unter den Gewölben dieser geschichtsträchtigen Kathedrale ist soeben als Zeuge des unablässigen Austauschs, den Gott zwischen den Menschen und Ihm selbst herstellen wollte, das Wort Gottes erklungen. Das Wort Gottes soll unser Abendopfer sein, wie es die Darbringung des Weihrauchs, der unser Lob an Gott sichtbar werden läßt, deutlich macht. Es fügt sich, daß die Worte des Psalmisten die Stimmung unserer Seele auf eine so treffliche Weise beschreiben, wie wir es uns nicht vorzustellen gewagt hätten: „Ich freute mich, als man mir sagte: »Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern«“ (Ps 122,1). Laetatus sum in his quae dicta sunt mihi: Die Freude des Psalmisten, die in den Worten des Psalms enthalten ist, erfüllt unsere Herzen und findet dort tiefen Widerhall.

Unsere Freude ist es, zum Haus des Herrn zu pilgern, denn – die Väter haben es uns gelehrt – dieses Haus ist nichts anderes als das konkrete Symbol für das himmlische Jerusalem, das zu uns herabkommt (vgl. Offb 21,2), um uns die schönste Wohnstatt anzubieten.

„Wenn wir dort wohnen“, schreibt Hilarius von Poitiers, „sind wir Mitbürger der Heiligen und Mitglieder der Familie Gottes, denn es ist das Haus Gottes“ (Tractatus in Psalmos 121,2). Und der heilige Augustinus fügt hinzu: „Dieser Psalm ist ausgerichtet auf das himmlische Jerusalem. Es ist ein Stufenpsalm, Stufen, die nicht gemacht sind, um hinabzusteigen, sondern um hinaufzusteigen. … In unserer Verbannung seufzen wir, aber manchmal begegnen wir Weggenossen, die die heilige Stadt gesehen haben und uns einladen, dorthin zu eilen“ (Enarratio in Psalmos 121,2). Liebe Freunde, in dieser Vesper schließen wir uns mit unseren Gedanken und unserem Gebet den unzähligen Stimmen derer an, die diesen Psalm vor uns, auch an diesem Ort, seit Jahrhunderten gesungen haben. Wir schließen uns den Pilgern an, die nach Jerusalem und die Stufen des Tempels hinaufgestiegen sind, wir schließen uns den Tausenden Männern und Frauen an, die erkannt haben, daß ihre irdische Pilgerreise ihr Ziel im Himmel finden wird, im ewigen Jerusalem, und die auf Christus vertraut haben, daß er sie dorthin führe.

In der Tat, welche Freude zu wissen, daß wir unsichtbar von einer solchen Fülle von Zeugen umgeben sind!

Unser Weg zur heiligen Stadt wäre nicht möglich, wenn wir ihn nicht in der Kirche gingen, die Keim und Vorausbild des himmlischen Jerusalem ist. „Wenn nicht der Herr das Haus baut, müht sich jeder umsonst, der daran baut“ (Ps 127,1). Wer ist dieser Herr, wenn nicht unser Herr Jesus Christus? Er ist es, der seine Kirche gegründet hat, der sie auf den Felsen gebaut hat, auf den Glauben des Apostels Petrus.

Wie es der bereits zitierte heilige Augustinus ausdrückt: „Es ist Jesus Christus, unser Herr, der selbst seinen Tempel errichtet. Viele mühen sich ab bei dem Bau, aber wenn es nicht der Herr ist, der den Tempel errichtet, mühen sich die Bauleute vergebens“ (Enarratio in Psalmos 126,2). Nun, liebe Freunde, stellt sich Augustinus die Frage, wer diese Bauleute sind. Und er selbst antwortet darauf: „Diejenigen, die in der Kirche das Wort Gottes verkünden, die die Sakramente spenden. Wir laufen jetzt alle, wir arbeiten alle, wir bauen alle“, aber Gott allein ist es, der in uns „baut, der ermahnt, der den Verstand weitet, der unseren Geist den Glaubenswahrheiten zuwendet“ (ebd.). Wie wunderbar ist unser Wirken im Dienst am Wort Gottes! Wir sind die Werkzeuge des Heiligen Geistes; Gott ist so demütig, daß er uns gebraucht, um sein Wort zu verbreiten.

Wir werden seine Stimme, nachdem wir unser Ohr seinem Mund zugewandt haben. Wir legen sein Wort auf unsere Lippen, um es der Welt zu geben. Das Opfer unseres Gebetes ist ihm wohlgefällig und dient ihm dazu, sich all denen mitzuteilen, denen wir begegnen. Er hat uns wirklich, wie Paulus im Epheserbrief sagt, „mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel“ (1,3), denn er hat uns erwählt, seine Zeugen zu sein bis an die Grenzen der Erde, und er hat uns schon vor unserer Empfängnis durch ein geheimnisvolles Geschenk seiner Gnade berufen.

Sein Wort, der Logos, der von Anfang an bei Ihm war (vgl. Joh 1,1), wurde von einer Frau geboren, wurde geboren, dem Gesetz unterstellt, „damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen“ (Gal 4,5).

Gott hat Fleisch angenommen im Schoß einer Frau, einer Jungfrau. Eure Kathedrale ist ein lebendiger Gesang aus Steinen und Licht zum Lob dieses in der Menschheitsgeschichte einmaligen Ereignisses: Das ewige Wort Gottes tritt in der Fülle der Zeiten in die Geschichte der Menschen ein, um sie durch seine Selbsthingabe im Kreuzesopfer freizukaufen. Unsere irdische Liturgie, die ganz auf die Feier dieses in der Geschichte einmaligen Ereignisses ausgerichtet ist, wird niemals vollständig dessen unendliche Fülle zum Ausdruck bringen können.

Die Schönheit der Riten wird sicherlich niemals erlesen, gepflegt und durchdacht genug sein können, weil nichts zu schön sein kann für Gott, der die unendliche Schönheit ist. Unsere irdischen Liturgiefeiern können immer nur ein blasser Abglanz jener Liturgie sein, die im himmlischen Jerusalem, dem Ziel unserer irdischen Pilgerreise, gefeiert wird. Mögen unsere Gottesdienste ihr dennoch möglichst nahe kommen und Vorgeschmack auf sie sein!

Schon jetzt ist uns das Wort Gottes gegeben, um die Seele unseres Apostolats zu sein, die Seele unsers priesterlichen Lebens. Jeden Morgen weckt uns das Wort. Jeden Morgen „öffnet“ der Herr selbst uns „das Ohr“ (Jes 50,5) durch die Psalmen der Lesehore und der Laudes. Den ganzen Tag lang ist das Wort Gottes der Gegenstand des Gebetes der gesamten Kirche, die so ihre Treue zu Christus bezeugen will. Nach dem berühmten Wort des heiligen Hieronymus, das im Lauf der XII. Bischofssynode im nächsten Oktober aufgegriffen werden wird, heißt nämlich „die Schrift nicht kennen Christus nicht kennen“ (Prolog zum Jesajakommentar).

Liebe Brüder im priesterlichen Dienst, habt keine Angst, viel Zeit der Lesung, der Meditation der Heiligen Schrift und dem Stundengebet zu widmen! Das mit der Kirche gelesene und meditierte Wort wirkt, fast ohne daß ihr es merkt, auf euch ein und verwandelt euch. Wenn es als Offenbarung der Weisheit Gottes die „Gefährtin“ eures Lebens wird, „gibt“ sie euch „guten Rat“ und ist euer „Trost in Sorge und Leid“ (Weish 8,9).

„Denn lebendig ist das Wort Gottes, kraftvoll und schärfer als jedes zweischneidige Schwert“, schreibt der Autor des Hebräerbriefes (4,12). Euch, liebe Seminaristen, die ihr euch auf den Empfang des Weihesakraments vorbereitet, um an der dreifachen Aufgabe des Lehrens, des Leitens und der Heiligung teilzuhaben, ist dieses Wort als ein kostbares Gut übergeben. Durch dieses Wort, das ihr täglich meditiert, tretet ihr ein in das Leben Christi, das ihr eurer Berufung entsprechend in eurer Umgebung verbreiten sollt.

Durch sein Wort hat Jesus, der Herr, das allerheiligste Sakrament seines Leibes und Blutes eingesetzt; durch sein Wort hat er die Kranken geheilt, die Dämonen ausgetrieben und Sünden vergeben; durch sein Wort hat er den Menschen die verborgenen Geheimnisse des Reiches Gottes offenbart. Ihr seid dazu berufen, Bewahrer dieses wirksamen Wortes zu werden, welches das bewirkt, was es sagt. Erhaltet in euch immer den Geschmack am Wort Gottes lebendig! Lernt durch dieses Wort, alle Menschen zu lieben, die auf euren Weg gestellt werden. Niemand ist in der Kirche überflüssig, niemand! Jeder kann und muß dort seinen Platz finden.

Und ihr, liebe Diakone, die ihr wirksame Mitarbeiter der Bischöfe und der Priester seid, liebt auch weiterhin das Wort Gottes: Ihr verkündet das Evangelium im Herzen der Eucharistiefeier. Ihr legt es in der Katechese für eure Brüder und Schwestern aus: Stellt es in den Mittelpunkt eures Lebens, eures Dienstes am Nächsten, eures gesamten Diakonats. Seid lebendige Zeugen der unendlich großen Macht des Wortes Gottes, ohne die Priester ersetzen zu wollen, sondern um ihnen freundschaftlich und wirksam zu helfen!

Die Ordensmänner und -frauen und alle Gottgeweihten leben in besonderer Weise aus der Weisheit Gottes, die in seinem Wort ausgedrückt ist. Das Gelübde der evangelischen Räte hat euch, liebe Gottgeweihte, Ihm ähnlich gemacht, der für uns arm, gehorsam und keusch geworden ist. Euer einziger Reichtum – der einzige, der in Wahrheit die Jahrhunderte und die Schwelle des Todes überdauern wird – ist das Wort Gottes. Er ist es, der gesagt hat: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen“ (Mt 24,35). Euer Gehorsam ist von der etymologischen Herkunft des Wortes her gesehen ein Hören, denn das Wort „obéir“ (französisch für „gehorchen“) kommt vom lateinischen obaudire, das bedeutet: jemandem oder etwas sein Ohr zuneigen. Indem ihr gehorcht, wendet ihr eure Seele dem zu, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist (vgl. Joh 14,6) und der zu euch spricht, wie der heilige Benedikt seine Mönche lehrte: „Höre, mein Sohn, auf die Weisung des Meisters, neige das Ohr deines Herzens“ (Prolog der Benediktusregel). Laßt euch schließlich täglich durch den läutern, der uns gesagt hat: „Jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt mein Vater, damit sie mehr Frucht bringt“ (Joh 15,2). Die Reinheit des göttlichen Wortes ist das Vorbild eurer eigenen Keuschheit; sie bürgt für deren geistliche Fruchtbarkeit.

Mit einem unverbrüchlichen Vertrauen in die Macht Gottes, der uns „auf Hoffnung hin“ (vgl. Röm 8,24) gerettet hat und der uns zu einer einzigen Herde unter dem Stab des einen Hirten – Jesus Christus – machen will, bete ich für die Einheit der Kirche. Ich grüße erneut voll Hochachtung und Zuneigung die Vertreter der christlichen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, die gekommen sind, um als Brüder die Vesper mit uns in dieser Kathedrale zu beten. Die Macht des Wortes Gottes ist so groß, daß wir ihm alle anvertraut werden können, wie es ehemals der heilige Paulus getan hat, unser besonderer Fürsprecher in diesem Jahr. Als er sich in Milet von den Ältesten der Stadt Ephesus verabschiedete, zögerte er nicht, sie „Gott und dem Wort seiner Gnade“ (Apg 20,32) anzuvertrauen, indem er sie auch vor jeder Form der Spaltung warnte. Das ist die Bedeutung dieser Einheit des Wortes Gottes, Zeichen, Unterpfand und Garant der Einheit der Kirche, um deren Wachstum in uns ich den Herrn inständig bitte: Es gibt keine Liebe in der Kirche ohne Liebe zum Wort Gottes; es gibt keine Kirche ohne die Einheit um Christus, den Erlöser; es gibt keine Früchte der Erlösung ohne Liebe zu Gott und zum Nächsten, gemäß den beiden Geboten, die die ganze Heilige Schrift zusammenfassen!

Liebe Brüder und Schwestern, in Unserer Lieben Frau haben wir das schönste Beispiel der Treue zum göttlichen Wort vor Augen. Diese Treue war so groß, daß sie sich in der Menschwerdung erfüllte: „Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast“ (Lk 1,38), sagt Maria mit einem absoluten Vertrauen. Unser Abendgebet wird das Magnifikat derjenigen aufnehmen, die alle Geschlechter selig preisen werden, weil sie geglaubt hat, daß sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ (vgl. Lk 1,45); sie hat gegen alle Hoffnung die Auferstehung ihres Sohnes erhofft; sie hat die Menschheit so sehr geliebt, daß sie ihr zur Mutter gegeben wurde (vgl. Joh 19,27). „So wird sichtbar, daß sie im Wort Gottes wirklich zu Hause ist, darin aus- und eingeht. Sie redet und denkt mit dem Wort Gottes, das Wort Gottes wird zu ihrem Wort, und ihr Wort kommt vom Wort Gottes her“ (Enzyklika Deus caritas est, 41). Wir können voll Zuversicht zu ihr sagen: „Heilige Maria, Mutter Gottes, unsere Mutter, lehre uns mit dir glauben und hoffen und lieben. Zeige uns den Weg zu seinem Reich!“ (Enzyklika Spe salvi, 50). Amen.

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