Ansprache von Benedikt XVI. an die deutschen Bischöfe (21. August)

"Mir scheint, dass am Ende dieses Ereignisses die Bitte der jungen Leute an uns im Wesentlichen etwa so lautet: 'Wir sind gekommen, um ihn anzubeten. Wir sind ihm begegnet. Helft uns jetzt, seine Jünger und Zeugen zu werden!'"

| 627 klicks

KÖLN, 22. August 2005 (ZENIT.org).- Wir veröffentlichen die Ansprache, die Papst Benedikt XVI. am Sonntagnachmittag vor den deutschen Bischöfen im Piussaal des Erzbischöflichen Priesterseminars in Köln gehalten hat. Im Licht der Freude über die beim 20. Weltjugendtag gemachten Erfahrungen analysierte darin der Heilige Vater die schwierigen Herausforderungen der Kirche in Deutschland und rief dazu auf, "mit neuem Schwung eine Berufungspastoral voranzutreiben, welche die Pfarreien, die Erziehungszentren und die Familien erreichen kann.



Die Jugend- und die Berufungspastoral knüpft unvermeidlich an die Familienpastoral an. Ich sage nichts Neues, wenn ich hervorhebe, dass sich die Familie heute vor vielfältige Probleme und Schwierigkeiten gestellt sieht. Ich bitte Sie herzlich, sich nicht entmutigen zu lassen, sondern vertrauensvoll Ihren Einsatz für die christliche Familie fortzusetzen." Die Kirche in Deutschland müsse immer missionarischer werden "und sich bemühen, Wege zu finden, um den kommenden Generationen den Glauben zu vermitteln". Dazu sei es "unverzichtbar, dass alle, die mit den Jugendlichen und für sie arbeiten, persönlich überzeugte Zeugen Christi sind, die treu zur Lehre der Kirche stehen. Dasselbe gilt für die katholische Erziehung und die Katechese: Ich bin sicher, dass Sie nicht versäumen werden, aufmerksam darauf zu achten, dass für die Aufgaben in Religionsunterricht und Katechese Personen ausgewählt werden, die entsprechend vorbereitet und dem kirchlichen Lehramt treu sind."

Die Jugendlichen bezeichnete Benedikt XVI. als "eine heilsame Provokation für uns Hirten, weil sie von uns erwarten, dass wir gradlinig, einig und mutig sind. Wir müssen sie unsererseits zur Geduld erziehen, zum Unterscheidungsvermögen und zu einem gesunden Realismus. Jedoch ohne falsche Kompromisse, um das Evangelium nicht zu verwässern."

Abschließend bat der Heilige Vater seine deutschen Mitbrüder im Bischofsamt, "immer einmütig voranzuschreiten und zu wirken, auf dem Fundament einer Gemeinsamkeit, die in der Eucharistie ihren Höhepunkt und ihre unerschöpfliche Quelle besitzt."

* * *



Liebe Brüder im Bischofsamt!

Ich danke dem Herrn, der mir am Ende dieses 20. Weltjugendtages die Freude einer Begegnung mit Ihnen hier auf deutschem Boden schenkt. Mir scheint, wir dürfen sagen, dass die Vorsehung mit ihren für uns erkennbaren Fügungen dieser Tage nicht nur mir, dem Nachfolger Petri, eine Ermutigung schenken, sondern auch der Kirche in diesem Land und vor allem Ihnen, ihren Hirten, ein Zeichen der Hoffnung bieten wollte. Allen sage ich erneut meinen tief empfundenen Dank für ihren Einsatz bei der Vorbereitung dieses Ereignisses, insbesondere Kardinal Joachim Meisner und seinen Weihbischöfen, sowie dem Präsidenten der deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, und allen seinen Mitarbeitern.

Wie ich schon heute Morgen am Ende der großen Eucharistiefeier auf dem Marienfeld sagte, war Deutschland in diesen Tagen Zeuge einer eindrucksvollen Wallfahrt, und zwar nicht irgendeiner Wallfahrt, sondern einer Wallfahrt von Jugendlichen. Dieses Ereignis, zu dessen Vorbereitung die Diözese Köln und Sie alle unter Aufbringung aller Kräfte beigetragen haben, steht uns jetzt vor Augen – welch ein Grund zu Dankbarkeit gegenüber Gott, zu Nachdenken und erneutem Einsatz! Papst Johannes Paul II., der von uns allen so geliebte Initiator der Weltjugendtage, betonte gern, dass in dieser Art von Wallfahrt die Jugendlichen die Protagonisten sind und der Papst ihnen gewissermaßen folgt. Eine scherzhafte Bemerkung, die jedoch eine tiefe Wahrheit in sich birgt: Die Jugendlichen, die sich auf die Suche nach einer Fülle des Lebens begeben, führen trotz ihrer Schwächen und Fehler die Hirten dazu, ihre Fragen anzuhören und sich darum zu bemühen, dass die einzig wahre Antwort, nämlich die Antwort Christi, ihnen verständlich wird. Uns obliegt es also, dieses Geschenk, das Gott der Kirche in Deutschland bereitet hat, nutzbar zu machen, indem wir seine Herausforderung annehmen und seine Möglichkeiten auswerten.

Es ist wichtig, hervorzuheben, dass dieses Ereignis, auch wenn es außerordentlich ist, nicht isoliert dasteht. Der Weltjugendtag in Köln ist nicht – wie man so sagt – "eine Kathedrale in der Wüste". Ich denke nämlich an die vielen Gaben, welche die Kirche in Deutschland in reichem Maße besitzt. Es ist mir eine Freude, sie vor Ihnen kurz aufzuzählen, und zwar in dem Geist des Lobes und des Dankes, der diese Gnadentage beseelt hat. Nicht wenige Menschen in diesem Land leben ihren Glauben in vorbildlicher Weise, mit einer großen Liebe zur Kirche, zu ihren Hirten und zum Nachfolger Petri. Zahlreiche Gläubige übernehmen freiwillig sogar anspruchsvolle Verantwortungen im Leben der Diözese und der Pfarrei, in Vereinigungen und Bewegungen, besonders zugunsten der Jugendlichen. Viele Priester, Ordensleute und Laien erfüllen treu ihren Dienst in oft schwierigen pastoralen Situationen. Beachtlich ist auch die Großzügigkeit der deutschen Katholiken gegenüber den Ärmsten. Viele deutsche Donum-Fidei-Priester und Missionare sind in fernen Ländern beschäftigt. Durch vielfältige Institutionen ist die katholische Kirche im öffentlichen Leben gegenwärtig. Bemerkenswert ist die von zahlreichen karitativen Einrichtungen geleistete Arbeit: von Misereor, Adveniat, Missio, und Renovabis bis zur Caritas auf Diözesan- und Pfarrei-Ebene. Weitläufig ist auch das erzieherische Wirken der katholischen Schulen und anderer katholischer Einrichtungen und Organisationen zugunsten der Jugend. Das sind einige, wenn auch nicht erschöpfende, so doch bezeichnende Hinweise, die sozusagen das Bild einer lebendigen Kirche skizzieren – der Kirche, die uns im Glauben gezeugt hat und der zu dienen wir die Ehre und die Freude haben.

Wir wissen, dass es auf dem Gesicht dieser Kirche leider auch Falten gibt, Schatten, die ihren Glanz verdunkeln. Aus Liebe und mit Liebe wollen wir uns auch sie in diesem Augenblick des Feierns und des Dankens vergegenwärtigen. Verweltlichung und Entchristianisierung schreiten unaufhörlich fort. Der Einfluss der katholischen Ethik und Moral wird immer geringer. Nicht wenige Menschen verlassen die Kirche oder akzeptieren, wenn sie in ihr bleiben, nur einen Teil der katholischen Lehre. Besorgniserregend bleibt die religiöse Situation im Osten, wo die Mehrheit der Bevölkerung nicht getauft ist und keinerlei Kontakt zur Kirche hat. Wir erkennen in diesen Gegebenheiten ebenso viele Herausforderungen, und Sie selbst sind sich dessen am besten bewusst, wie aus Ihrem Pastoralbrief vom 21. September 2004 anlässlich des 1250. Jahrestags des Martyriums des heiligen Bonifatius hervorgeht. Darin bestätigen Sie mit den Worten des Jesuitenpaters Alfred Delp: "Wir sind zum Missionsland geworden." Da ich selbst aus diesem mir so lieben Land komme, fühle ich mich von seinen Problemen besonders berührt. So möchte ich Ihnen heute meine Zuneigung und meine Solidarität kundtun, zusammen mit der des gesamten Bischofskollegiums, und Sie ermutigen, vereint und zuversichtlich in Ihrer Sendung standzuhalten. Die Kirche in Deutschland muss immer missionarischer werden und sich bemühen, Wege zu finden, um den kommenden Generationen den Glauben zu vermitteln.

Das ist das Situationsbild, das der Weltjugendtag uns vor Augen hält: Er lädt uns ein, unseren Blick in die Zukunft zu richten. Die Jugendlichen sind für die Kirche und insbesondere für die Hirten, die Eltern und die Erzieher ein lebendiger Aufruf zum Glauben und zur Hoffnung. Mein verehrter Vorgänger hat bei der Wahl des Themas für diesen 20. Weltjugendtag – "Wir sind gekommen, um ihn anzubeten" (Mt 2,2) – diesen Aufruf bekräftigt. Er hat eine klare Orientierungslinie für den Weg der Jugendlichen vorgezeichnet: Er hat sie angeregt, Christus zu suchen und sich dabei die Sterndeuter zum Vorbild zu nehmen; er hat sie eingeladen, dem Stern zu folgen, der ein Widerschein Christi am Firmament des persönlichen und gesellschaftlichen Lebens ist. Mit seinem liebenswürdigen und starken Beispiel hat er sie erzogen, vor dem Mensch gewordenen Gott, dem Sohn der Jungfrau Maria, niederzuknien und in ihm den Erlöser des Menschen zu erkennen. Dieses selbe Vorbild, auf das er die Jugendlichen verwies, hat Johannes Paul II. auch den Hirten angeboten, um ihrem Dienst unter den nachwachsenden Generationen und in der gesamten Familie der Kirche die Richtung zu weisen. Tatsächlich ist dieser Weg, diese Wahrheit und dieses Leben – das, was jeder Mensch, und in beispielhafter Weise der Jugendliche, sucht – uns Hirten von Christus selbst anvertraut worden, der uns zu seinen Zeugen und zu Dienern seines Evangeliums gemacht hat (vgl. Mt 28,18-20). Darum dürfen wir weder das Suchen gering schätzen, noch die Wahrheit verbergen, sondern die fruchtbare Spannung, die zwischen beiden Polen herrscht, beibehalten: Es ist eine Spannung, die der Natur des heutigen Menschen zutiefst entspricht. Mit dem Licht und der Kraft dieser Gabe, nämlich des Evangeliums, das der Heilige Geist unaufhörlich belebt und aktuell werden lässt, können wir Christus ohne Furcht verkünden und alle auffordern, keine Angst zu haben, ihm ihr Herz zu öffnen, denn wir sind überzeugt, dass er die Fülle des Lebens und des Glücks ist.

Das bedeutet, zukunftsoffene Kirche zu sein, als solche reich an Verheißungen für die nachwachsenden Generationen. Die jungen Leute suchen nämlich keine künstlich sich jung gebende Kirche, sondern eine Kirche, die jung ist im Geist, eine Kirche die Christus, den Neuen Menschen, durchscheinen lässt. Genau das ist es, was wir uns heute zur Aufgabe machen wollen, in diesem wirklich einzigartigen Augenblick – einzigartig, insofern er ein großes Jugendereignis abschließt, das uns drängt, auf das Morgen der Kirche und der Gesellschaft zu schauen. In diesem positiven, hoffnungsvollen Licht können wir sogar die schwierigsten Fragen, die sich heute der kirchlichen Gemeinschaft in Deutschland stellen, zuversichtlich aufgreifen. Wieder einmal erweisen sich die Jugendlichen als eine heilsame Provokation für uns Hirten, weil sie von uns erwarten, dass wir gradlinig, einig und mutig sind. Wir müssen sie unsererseits zur Geduld erziehen, zum Unterscheidungsvermögen und zu einem gesunden Realismus. Jedoch ohne falsche Kompromisse, um das Evangelium nicht zu verwässern.

Liebe Brüder, die Erfahrung dieser zwanzig Jahre hat uns gelehrt, dass jeder Weltjugendtag in gewissem Sinne einen Neuanfang für die Jugendpastoral des jeweiligen Gastgeber-Landes darstellt. Die Vorbereitung des Ereignisses mobilisiert Menschen und Kräfte, und die Feier selbst bringt eine Welle der Begeisterung mit sich, die es bestmöglich zu unterstützen gilt. Es ist ein enormes Potential an Energie, das noch weiter zunehmen kann, wenn es sich im Land ausbreitet. Ich denke an die Pfarreien, die Vereinigungen, die Bewegungen; ich denke an die Priester, die Ordensleute, die Katecheten und an die in der Jugendseelsorge Tätigen. Ich nehme an, dass in Deutschland sehr viele in dieses Geschehen einbezogen waren. Ich bete, dass für jeden von ihnen damit ein Wachsen in der Liebe zu Christus und zur Kirche verbunden sein möge, und ermutige alle, gemeinsam die pastorale Arbeit unter den jungen Generationen mit einem erneuerten Geist des Dienens voranzutreiben.

Der größte Teil der deutschen Jugendlichen lebt in guten sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen, doch fehlt es nicht an schwierigen Situationen. In allen sozialen Schichten nimmt die Zahl der Jugendlichen aus zerbrochenen Familien zu. Leider hat in Deutschland die Jugendarbeitslosigkeit zugenommen. Außerdem sind viele junge Männer und Mädchen orientierungslos, ohne gültige Antworten auf die Fragen nach dem Sinn von Leben und Tod, und auf die Fragen in Bezug auf ihre Gegenwart und ihre Zukunft. Viele Angebote der modernen Gesellschaft führen ins Leere, und zahlreiche junge Menschen enden im "Fließsand" des Alkohols und der Drogen oder in den Spiralen extremistischer Gruppierungen. Ein Teil der deutschen Jugendlichen, vor allem im Osten, hat die Frohbotschaft Jesu Christi nie persönlich kennen gelernt. Selbst in den traditionell katholischen Gebieten gelingt es dem Religionsunterricht und der Katechese nicht immer, dauerhafte Bindungen der Jugendlichen an die kirchliche Gemeinschaft herzustellen. Darum ist die Kirche in Deutschland darum bemüht, neue Wege zu finden, um die jungen Leute zu erreichen und ihnen Christus zu verkündigen. Der Weltjugendtag ist in dieser Hinsicht immer ein außerordentliches "Laboratorium" (um einen beliebten Ausdruck Johannes Pauls II. zu benutzen). Ein Laboratorium auch in Bezug auf Berufungen, denn in diesen Tagen versäumt es der Herr nicht, seinen Ruf kraftvoll im Herzen nicht weniger junger Menschen zu Gehör zu bringen. Ein Ruf, der natürlich angenommen und verinnerlicht werden muss, um tiefe Wurzeln zu schlagen und so gute und dauerhafte Früchte zu tragen. Viele Zeugnisse von Jugendlichen und Ehepaaren beweisen, dass die Erfahrung dieser weltweiten Treffen, wenn sie in einem Weg des Glaubens, der Unterscheidung und des kirchlichen Dienstes fortgesetzt wird, in reife Entscheidungen für ein Leben in der Ehe, im Ordensstand, als Priester oder als Missionar münden kann. In Anbetracht des inzwischen dramatisch werdenden Mangels an Priestern und Ordensleuten auch in Deutschland möchte ich Sie, liebe Brüder, bitten, mit neuem Schwung eine Berufungspastoral voranzutreiben, welche die Pfarreien, die Erziehungszentren und die Familien erreichen kann. Die Jugend- und die Berufungspastoral knüpft unvermeidlich an die Familienpastoral an. Ich sage nichts Neues, wenn ich hervorhebe, dass sich die Familie heute vor vielfältige Probleme und Schwierigkeiten gestellt sieht. Ich bitte Sie herzlich, sich nicht entmutigen zu lassen, sondern vertrauensvoll Ihren Einsatz für die christliche Familie fortzusetzen. Das Ziel, das wir anstreben, ist, dafür zu sorgen, dass die Eheleute imstande sind, ihre Aufgabe – besonders in der christlichen Erziehung der Kinder und Jugendlichen – in vollem Umfang zu erfüllen.

Eine wichtige Rolle in der Welt der jugendlichen spielen die Vereinigungen und Bewegungen, die zweifellos einen Reichtum darstellen. Die Kirche muss diese Realitäten nutzbar machen und sie zugleich mit pastoraler Weisheit leiten, damit sie mit ihren verschiedenen Gaben auf beste Weise zum Aufbau der Gemeinden beitragen und nie in Konkurrenz zueinander treten, sondern in gegenseitiger Achtung zusammenarbeiten, um in den jungen Leuten die Freude am Glauben, die Liebe zur Kirche und die Leidenschaft für das Reich Gottes zu wecken. Zu diesem Zweck ist es unverzichtbar, dass alle, die mit den Jugendlichen und für sie arbeiten, persönlich überzeugte Zeugen Christi sind, die treu zur Lehre der Kirche stehen. Dasselbe gilt für die katholische Erziehung und die Katechese: Ich bin sicher, dass Sie nicht versäumen werden, aufmerksam darauf zu achten, dass für die Aufgaben in Religionsunterricht und Katechese Personen ausgewählt werden, die entsprechend vorbereitet und dem kirchlichen Lehramt treu sind. Eine wertvolle Hilfe für diese Aufgabe der Erziehung der nachwachsenden Generationen ist sicher das Kompendium des Katechismus der Katholischen Kirche, in dem alle wesentlichen Elemente des Glaubens und der katholischen Morallehre klar und allgemeinverständlich zusammenfassend dargestellt sind.

Liebe Brüder im Bischofsamt, so Gott will, werden sich uns noch weitere Gelegenheiten bieten, um die vielen Fragen zu vertiefen, die Ihre und meine pastorale Sorge betreffen. Dieses Mal wollte ich mit Ihnen die Botschaft aufgreifen, die uns die große Wallfahrt der Jugendlichen hinterlassen hat. Mir scheint, dass am Ende dieses Ereignisses die Bitte der jungen Leute an uns im Wesentlichen etwa so lautet: "Wir sind gekommen, um ihn anzubeten. Wir sind ihm begegnet. Helft uns jetzt, seine Jünger und Zeugen zu werden!" Das ist ein anspruchsvoller Aufruf, jedoch für das Herz des Seelsorgers äußerst tröstlich! Möge die Erinnerung an die hier in Köln unter dem Zeichen der Hoffnung verbrachten Tage Ihren, ja unseren Dienst unterstützen. Ich hinterlasse Ihnen meine liebevolle Ermutigung, die zugleich eine herzliche und brüderliche Bitte ist, immer einmütig voranzuschreiten und zu wirken, auf dem Fundament einer Gemeinsamkeit, die in der Eucharistie ihren Höhepunkt und ihre unerschöpfliche Quelle besitzt. Ich vertraue Sie alle Maria an, der Mutter Christi und der Kirche, während ich jedem Einzelnen von Ihnen und Ihren jeweiligen Gemeinschaften aus ganzem Herzen einen besonderen Apostolischen Segen erteile.

[Vom Weltjugendtagsbüro veröffentlichtes deutsches Original]