Anstöße zur Menschlichkeit in den Weltreligionen

Seminar untersucht soziale Verantwortung und Menschenwürde im Monotheismus

| 804 klicks

BONN, 22. September 2008 (ZENIT.org).- In allen Weltreligionen werden ein soziales Miteinander und dessen Voraussetzung, der Gedanke der Menschenwürde, in den Mittelpunkt gestellt. Religionen vermitteln nicht nur den Zugang zum Glauben, sondern auch zu den Mitmenschen.

Damit wird sich im November ein besonderes Seminar beschäftigen, das unter dem Thema: „Anstöße zur Menschlichkeit" -. Soziale Verantwortung und Menschenwürde in Christentum, Islam und Buddhismus in Bonn stattfindet.

Ein zunehmendes Mit- und Nebeneinander von verschiedenen Religionen in der Welt erfordert ein Verständnis der Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Wie geschieht Menschlichkeit in den verschiedenen Religionen und wie wird sie begründet? Gibt es eine islamische oder buddhistische Sozialethik? Welche Unterschiede gibt es in der Frage der Menschenwürde und der Menschenrechte, fragt sich die Konrad-Adenauer-Stiftung.

Ist der Gedanke der sozialen Verantwortung vielleicht sogar ein Ansatz für internationale Verständigung unter religiösen Vorzeichen?
All dies sind Fragen, mit denen sich das interreligiös und ökumenisch angelegten Seminar, das vom Freitag, 31. Oktober bis Sonntag, 2. November 2008 im Bildungszentrum Schloss Eichholz b. Bonn stattfinden wird beschäftigt.

Es wir in Zusammenarbeit mit der InterReligiösen Arbeitsstelle INTRA auf Schloss Eichholz bei Bonn ausgerichtet. Mehr Informationen bei: christian.koecke@kas.de