Apostolischer Administrator von Almaty (Kasachstan) dankt dem Papst für neues Gebäude

"Missionare, wir warten auf euch!"

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ALMATY, 5. Juni 2002 (ZENIT.org).- "Ich möchte dem Papst danken, denn ich freue mich sehr", so Bischof Henry Howaniec, der am Montag das neue Gebäude der Apostolischen Administratur in Almaty in Empfang nehmen durfte. Das neue Gebäude ist ein Geschenk des Heiligen Stuhls: bisher war dort die Apostolische Nuntiatur untergebracht, deren Sitz sich heute in Astana befindet.



Im Gespräch mit FIDES erläutert der Bischof die Entwicklung der Kirche in Kasachstan: "Immer mehr junge Menschen nähern sich dem Glauben. Deshalb haben wir in Almaty auch ein Jugendzentrum gegründet, wo junge Studenten betreut werden. In der Zeit vor Ostern gab es viele Taufen und Firmungen in unseren Pfarreien. Die Kirche kümmert sich auch um Arme und Ausgegrenzte: Leider hat sich das Phänomen der Straßenkinder nicht gebessert! Ein Fidei donum-Priester aus Italien hat für Kinder, die bisher auf der Straße lebten, drei Wohnheime eröffnet".

"Dies ist der richtige Augenblick! Der Papst hat mit seinem Besuch den Samen ausgesät, nun müssen wir die Ernte pflegen!" erklärt Henry Howaniec im Gespräch mit dem Fidesdienst. Über 16 Millionen Menschen leben in der zentralasiatischen Steppe. Aus diesem Grund wünscht sich der Apostolische Administrator mehr Missionare, Priester und Ordensleute.

"Wichtig wäre", so Bischof Howaniec, "dass diese die Landessprache lernen: Es ist gar nicht schwer! Wie der Papst bereits bei seinem Besuch im September sagte: ‚Christus soll ein asiatische Angesicht bekommen! Alle sollen sich Christus nahe fühlen, deshalb muss Jesus ihre Sprache sprechen!". Leider bestehen immer noch bürokratische Schwierigkeiten bei der Einreise, beim Bau von Kirchen und beim Engagement im Sozialwesen.