Argentinien: Neue Bereitschaft zur Annäherung zwischen Kirche und Regierung

Gesten von prophetischer Tragweite

Rom, (ZENIT.org) | 707 klicks

Nach Ansicht des Vorsitzenden der Argentinischen Bischofskonferenz, Erzbischof José Maria Arancedo von Santa Fe de la Vera Cruz, sollte die Wahl von Papst Franziskus für die Menschen in Argentinien Ansporn sein, „sich darum zu bemühen, die Uneinigkeiten untereinander zu überwinden, die das Land schwächen“. Dies geht aus einer Verlautbarung hervor, die dem Fidesdienst vorliegt.

„Ich habe die Präsidentin nach ihrer Begegnung mit dem Papst getroffen und eine große Bereitschaft festgestellt, ich würde sagen, sie war gerührt. Ich glaube, dass aus dieser Begegnung etwas Neues entstanden ist. Derjenige, der Gesten nicht interpretieren kann, leidet unter politischer Kurzsichtigkeit und hat keine Zukunft. Ich glaube, dass es Gesten gibt, die prophetische Tragweite haben“, so der Erzbischof.

„Wir sollten einander nicht beleidigen und uns bewusst machen, dass Gerechtigkeit und Unterschiede Grundlage für einen Dialog sein können, denn wir sind Bürger desselben Landes“, so Bischof Erzbischof Arancedo abschließend.

Der Erzbischof äußerte sich am Rande seines Aufenthalts in Rom, wo er am Gottesdienst zur Amtsteinführung von Papst Franziskus teilgenommen hatte.

In der Vergangenheit hatte es starke Spannungen in grundlegenden Fragen zwischen der katholischen Kirche und der Regierung des Landes gegeben.