Argentinien: "Schüler sind unschuldige Leidtragende"

Bischof von Mar del Plata zum Lehrerstreik

Rom, (Fides) | 281 klicks

Bischof Antonio Marino von Mar del Plata forderte im Zusammenhang mit dem „Streik der Lehrer“, der seit dem 5. März die Tätigkeit an den Schulen in Buenos Aires lahm legt, eine „Lösung, die es den Schülern ermöglicht, den Unterricht zu besuchen“. In diesem Sinne äußerte sich der Bischof am Samstag, dem 15. März, bei der Eröffnung einer Ausstellung zur Figur von Papst Franziskus. Die Lehrer hatten am Eingang der Ausstellung demonstriert und eine Gehaltserhöhung gefordert. Anwesende Journalisten fragten auch den Gouverneur Daniel Scioli nach seiner Meinung, der betonte, er teile die Ansicht des Bischofs. 

Unterdessen bat Bischorf Antonio Marino die Behörden und die Lehrer um eine baldige Lösung, da „die Schüler keine Schuld tragen“. Der Bischof wies in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass sich Eltern um ihre Kinder Sorgen machten, die den Unterricht nicht besuchten. Dabei betonte er jedoch auch, dass die Gehälter der Lehrer nicht gerecht seien. 

Unterdessen gibt es keinen Fortschritt bei den Verhandlungen zwischen der Regierung und den Lehrergewerkschaften, während an den staatlichen Schulen der Provinz Buenos Aires mit ihren insgesamt 3,2 Millionen Schülern seit zehn Tagen kein Unterreicht stattfindet. (CE)

(Quelle: Agenzia Fides, 17/03/2014)