Attentat in Quetta

Kirche beschädigt und Bischof verletzt

Rom, (ZENIT.org) | 406 klicks

Bei dem Sprengstoffattentat auf eine Polizeistation in der pakistanischen Stadt Quetta wurden auch eine Kirche, eine Schule und die Residenz des Bischofs in Mitleidenschaft gezogen. Bei einer von einem mit 2.000 Kilogramm Sprengstoff beladenen Fahrzeug ausgelösten Explosion starben in der Nacht des 12. Mai insgesamt 8 Menschen und 97 wurden verletzt. Beschädigt wurden auch nahe gelegene Einrichtungen der katholischen Kirche, wie der Fidesdienst (15. Mai) berichtet.

Der Apostolische Vikar von Quetta, Bischof Victor Gnanapragasam OMI, der um diese Zeit bereits schlief, wurde von umher fliegenden Scherben eines zerbrochenen Fensters seines Schlafzimmers leicht verletzt. Türen, Fenster und Wände der Residenz, des Caritasbüros, einer Schule und des Klosters der Oblaten von der Makellosen Jungfrau Maria (OMI) wurden schwer beschädigt.

Drei beschädigte Schulen müssen wegen Räumungsarbeiten vorübergehend geschlossen bleiben. P. Renard Lawrence OMI, der in den betroffenen Einrichtungen arbeitet, bittet im Gespräch mit dem Fidesdienst um Spenden für die Reparaturarbeiten und betont: „Das Attentat stand im Zusammenhang mit der Wahl. Wir hoffen, dass es nun wieder ein friedliches und konstruktives Klima in Belutschistan geben wird.“