Auf CD und DVD: Maria im Heilsplan Gottes

Interview über die Rolle Marias im Heilsplan Gottes

Rom - München, (ZENIT.orgKIN) | 483 klicks

Im Marienmonat Mai gibt das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ ein Interview über die Rolle Marias im Heilsplan Gottes unentgeltlich auf CD und DVD heraus. In dem halbstündigen Gespräch erklärt der Pallottinerpater Hans Buob das katholische Verständnis der Marienverehrung und der Heilsvermittlung durch die Kirche.

Er bekräftigt dabei, dass Maria aus sich selber heraus nichts vermag. „Was sie hat, hat sie von Gott. Das sagt sie im Magnifikat sehr deutlich, wenn sie sich ‚Magd‘ nennt“, betont er. Dennoch sei die Mutter Gottes eine „Neuschöpfung des Menschen“ durch Gott. Die Auserwählung Marias geschehe „nicht für sie, sondern um Christi Willen, damit sie seine Mutter sein kann“, erklärt Buob. „Zwei Menschen können keinen Gott hervorbringen.“ Daher müsse die Zeugung Christi von Gott selbst bewirkt worden sein.

Der Gedanke der Heilsvermittlung durch die Kirche zeige sich schließlich beispielhaft auch dadurch, dass Maria geboren werden musste, damit Christus in die Welt kommen konnte. „Das Heil muss vermittelt werden“, erklärt Buob. „Von Christus über seinen Leib, die Kirche, zu den Menschen.“ Diese Sendung der Kirche mache auch den für manche schwer verständlichen Begriff der „Miterlösung“ verständlich: „Gott handelt als Reaktion auf meine Liebe. Mein Tun ist notwendig, weil Gott nichts aufzwingt“, sagt Buob und ruft auf: „Wir müssen durch unser Handeln und unser Gebet mitwirken, dass sein Heil in die Welt kommt.“