Aufruf der Schweizer Bischöfe zur Peterspfennig-Kollekte 2007

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FRIBOURG, 20. Juni 2007 (ZENIT.org).- Wir veröffentlichen den Aufruf, in dem die Schweizer Bischofskonferenz die Gläubigen ihres Landes dazu einlädt, sich großzügig an der Peterspfennig-Kollekte am 23. und 24. Juni zu beteiligen.



Aus den Erträgen des so genannten Peterspfennigs werden ausschließlich die karitativen Werke des Papstes finanziert. „Diese Geste hat nicht nur einen praktischen, sondern auch einen deutlichen symbolischen Wert als Zeichen der Einheit mit dem Papst und der Sorge für die Bedürfnisse der Brüder und Schwestern“, erklärte Papst Benedikt XVI. im Februar des vergangenen Jahres.

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Papst Benedikt XVI. nimmt die besondere Aufgabe wahr, den weltweiten Zusammenhalt aller katholischen Gläubigen zu sichern. Um seinen apostolischen Auftrag erfüllen zu können, braucht er unser aller Unterstützung.

Der Peterspfennig gibt dem Papst die Möglichkeit, Werke der Nächstenliebe zu unterstützen oder selbst umzusetzen. Anders als viele denken, wird der Peterspfennig nicht eingesetzt, um die Verwaltungskosten des Vatikans zu decken, sondern ausschließlich für die karitativen Werke des Papstes.

Die Weltlage und die große Bedrängnis der Ärmsten rufen nach starken Zeichen der Solidarität. Der Heilige Vater unterstützt mit den Mitteln des Peterspfennigs namentlich Gesundheitswerke für die Ärmsten sowie Werke, die sich der Opfer von bewaffneten Konflikten oder von Naturkatastrophen annehmen. Dank der Erträge der Kollekte für den Peterspfennig kann er unter anderem den Christen Osteuropas, Afrikas, Lateinamerikas und des Fernen Ostens Hilfe bringen.

Die Schweizer Bischöfe rufen alle Gläubigen des Landes auf, großzügig ihren Beitrag zur Kollekte für den Peterspfennig zu leisten.

Freiburg, 18. Juni 2007

Bischof Dr. Kurt Koch,
Präsident der Schweizer Bischofskonferenz

Dr. Felix Gmür,
Generalsekretär der Schweizer Bischofskonferenz

[Von der Schweizer Bischofskonferenz veröffentlichtes Original]