Ausstellung der Tatwaffe des Attentats auf Johannes Paul II.

Von Rom nach Krakau

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 287 klicks

Am Dienstag wurde die Tatwaffe des Attentats auf Johannes Paul II. aus dem kriminologischen Museum in Rom in die frühere Bischofsstadt von Johannes Paul II., nach Krakau, gebracht. Die Waffe wird Teil einer Ausstellung im Geburtshaus des polnischen Papstes in Wadowice sein, die anlässlich der Heiligsprechung von Johannes Paul II. am 27. April zusammengestellt wurde.

Am 13. Mai 1981 wurde zweieinhalb Jahre nach seiner Wahl zum Papst ein Attentat auf Johannes Paul II. auf dem Petersplatz verübt, bei dem er schwer verletzt wurde. Der Täter war ein türkischer Auftragsmörder, die Hintergründe der Tat sind bis heute ungeklärt. Johannes Paul II. selbst ging davon aus, dass ein Ostblockstaat seine Ermordung angeordnet habe.