Bartholomäus I: Orthodoxe Litugie in der Kirche Santa Maria Podone in Mailand

Feier des Edikts von Mailand

Rom, (ZENIT.org) | 420 klicks

Der ökumenische Patriarch von Konstantinopel,  Bartholomäus I,  hält sich anlässlich der Feierlichkeiten zum Edikt von Mailand in der norditalienischen Stadt auf. Heute Vormittag war sein erster öffentlicher Auftritt bei einer orthodoxen Liturgiein der  Kirche Santa Maria Podone.

Anlass der Feierlichkeiten ist das 1700-jährigen Bestehens der ambrosianischen Kirche seit dem Edikt von Mailand und damit der Beginn der Religionsfreiheit für die Christenheit im Westen.

Anwesend war auch der Erzbischof von Mailand, Angelo Kardinal Scola. Am Ende richtete sich der Patriarch in einer Ansprache an die anwesenden Gläubigen.

Die Kirche Santa Maria Podone ist eine der ältesten Kirche Mailands und tief mit der Geschichte der Stadt verbunden. Sie wurde vor dem Jahr 871 gegründet und im Laufe der Jahrhunderte mehrfach renoviert und erneuert, vor allem von dem heiligen Bischof Karl Borromäus und Federico Borromäus. Seit 2012 hat sie die Diözese der griechischen Gemeinschaft zur Verfügung gestellt, auf Anfrage des Bischofes Gennadios Zervòs, Metropolit der orthodoxen Erzdiözese von Italien und Malta, der am 20. Oktober des vergangenen Jahres eine Einweihungsmesse zelebrierte.