Begegnung zwischen Papst Franziskus und dem Präsidenten der EU-Kommission

Gesprächs über Religionsfreiheit, Schutz der Minderheiten, europäische Integration und die negativen Folgen der Wirtschaftskrise für junge Menschen und Familien

Vatikanstadt, (ZENIT.org) | 348 klicks

Am Vormittag des 15. Juni 2013 empfing Papst Franziskus den EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Durão Barroso im Vatikan in Audienz. Dieser traf nach dem Gespräch mit dem Papst mit Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone und dem Sekretär für die Beziehungen mit den Staaten, Erzbischof Dominique Mamberti, zusammen.

Laut einer Mitteilung des vatikanischen Pressesaals „ermöglichten die von Herzlichkeit geprägten Gespräche einen hilfreichen Meinungsaustausch zur internationalen Lage, wobei der europäische Integrationsprozess sowie die anhaltende Wirtschaftskrise und deren schwerwiegende Folgen, insbesondere für die Beschäftigung junger Menschen und das Leben der Familien, schwerpunktmäßig behandelt wurden.“

Dem Vatikanstatement zufolge konzentrierte sich der Dialog später „auf den positiven Beitrag der katholischen Kirche für den materiellen und geistlichen Wohlstand Europas in der aktuellen Wirtschaftslage.“ Besondere Betonung erfuhr schließlich die Förderung der Menschenrechte, „insbesondere der Religionsfreiheit und des Schutzes der christlichen Minderheiten in aller Welt.“