Behauptungen über menschliches Klonen „zutiefst beunruhigend“

Bischof O’Donoghue warnt davor, menschliches Leben zu manipulieren

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LANCASTER, 29. April 2009 (ZENIT.org).- Als „zutiefst beunruhigend” bezeichnete ein britischer Bischof die Behauptungen eines US-Forschers, er habe geklonte menschliche Embryonen kreiert und vier Frauen eingepflanzt.



P. Patrick O’Donoghue, Bischof von Lancaster, warnt in einer Erklärung, die am Freitag, dem 24. April, veröffentlicht wurde, vor der wachsenden Tendenz, das menschliche Leben zu manipulieren. Sollte Doktor Panayiotis Zavos tatsächlich das getan haben, was er behauptet habe, so wäre seine Handlung im Hinblick auf die Zukunft der Menschheit „zutiefst abstoßend“.

Der Arzt hatte erklärt, 14 menschliche Embryonen geklont und elf davon in vier Frauen überführt zu haben. Obwohl keiner der Embryonen lang genug gelebt hatte, um eine realisierbare Geburt zu erleben, kündigte Zavos gegenüber der britischen Presse an, dass es in wenigen Jahren möglich sein werde, geklonte Babys zu haben. Das Laboratorium des Arztes ist geheim und befindet sich an einem unbekannten Ort. In den meisten Staaten ist es ein Verbrechen, geklonte Embryonen in den menschlichen Körper einzuführen.