Belgien: 4000 Menschen setzen öffentliches Zeichen für die Familie

Reaktion auf die belgische Familienpolitik

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BRÜSSEL, 12. September 2005 (ZENIT.org).- In Brüssel haben am vergangenen Samstag rund 4000 Menschen für die Familie und gegen das von der belgischen Regierung angestrebte Adoptionsrecht für homosexuelle Paare demonstriert.



Der von der belgischen Bischofskonferenz als "friedliche Geste für die Familie" begrüßte "Pro-Family-Marsch" des Brüsseler Instituts für Familienpolitik, dem sich unter anderem die Vertreter von zehn internationalen Familienverbänden und 600 Nichtregierungsorganisationen angeschlossen hatten, stand unter dem Motto "Die Familie ist wirklich wichtig!" Mit ihrem Gang durch die Straßen der belgischen Hauptstadt wollten die rund 4000 Menschen darauf aufmerksam machen, dass Ehe nur die Verbindung zwischen Frau und Mann ist und dass Kinder ein Recht auf eine Mutter und einen Vater haben. Im Vorfeld hatten 20.000 Menschen diese Überzeugungen im Rahmen einer Unterschriftenaktion bekundet.

Die Organisatoren betonten, dass die Kundgebung nicht den Zweck verfolge, Homosexuelle zu diskriminieren, sondern dass man der Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften mit der traditionellen Ehe eine eindeutige Absage erteilen wolle.

Spanische Familien drückten ihre Solidarität mit dem Brüsseler Marsch zur Förderung der Familie dadurch aus, dass sie vor den belgischen Botschaften und Konsulaten in Madrid, Barcelona, Granada, Sevilla, Malaga, Mallorca und Teneriffa selbst lautstark für die Rechte der Familien eintraten.