„Bella“ bringt Leben ins Kino

Kardinal Rigali empfiehlt Spielfilmdebut des Mexikaners Alejandro Monteverde

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HOLLYWOOD, 7. November 2007 (ZENIT.org).- Der Kinofilm Bella werde einen außergewöhnlichen Einfluss auf das Leben der Menschen haben, erklärte unlängst der Vorsitzende der Lebensschutz-Kommission der US-Bischofskonferenz.



In einem Brief an seine Mitbrüder im Hirtenamt schreibt Kardinal Justin Rigali, Erzbischof von Philadelphia, dass der erste Spielfilm des Mexikaners Alejandro Monteverde, der vor kurzem in den Vereinigten Staaten angelaufen ist, eine Botschaft vermittle, die „mit dem Leben zu tun hat: mit den Problemen des Lebens, den Herausforderungen des Lebens, dem Wert des Lebens“. Deshalb regt er seine Mitbrüder an, gemeinsame Filmvorführungen zu veranstalten, in der Hoffnung, die Botschaft des Films zu verbreiten.

Der Film „Bella“ erhielt beim Filmfestival in Toronto 2006 den Publikumspreis („People’s Choice Award“). Er handelt von den Geschichten einer jungen schwangeren Frau, die ihre Arbeit verliert, und eines Mannes, der Schwierigkeiten hat, sich nach einem tragischen Unfall in der Vergangenheit wieder zu fassen. Die Freundschaft zwischen den beiden Hauptdarstellern verändert das Leben von beiden und schenkt ihnen neue Hoffnung.

In den Hauptrollen sind Eduardo Verástegui, Tammy Blanchard, Manual Pérez und Ali Landry zu sehen. Regisseur Alejandro Monteverde ist auch Co-Autor des Drehbuchs. Die Produktionsleitung übernahm Steve McEveety, Produzent von „Braveheart“ oder „Die Passion Christi“.

Verástegui, der in seiner Zeit als Berufsmusiker und Schauspieler als Teenagerschwarm bekannt war, gilt heute als katholisches Vorbild. Seit seiner Bekehrung, die ihn zum katholischen Glauben zurückkehren ließ, tritt er offen für das Recht auf Leben, für voreheliche Enthaltsamkeit und den Glauben ein.

In einem Interview in spanischer Sprache, das im Juli vom katholischen Fernsehsender EWTN („Eternal Word Television Network“) ausgestrahlt wurde, betonte Verástegui, dass ihm nun der Sinn seines Lebens und der Sinn des Lebens des Menschen überhaupt klar vor Augen stehe: „Ich bin weder dazu berufen oder geboren, Schauspieler zu sein, noch dazu geschaffen, berühmt, reich, Ingenieur, Arzt oder erfolgreich zu sein. Ich bin dazu berufen, heilig zu sein.“