Benedikt XIV. beruft neue Mitglieder in die Päpstliche Akademie der Wissenschaften

Deutscher Joachim von Braun und Brasilianer Vanderlei Salvador Bagnato

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ROM, 7. November 2012 (ZENIT.org). – Unter den neuen Mitgliedern, die Papst Benedikt XVI. am Dienstag in die Päpstliche Akademie der Wissenschaften aufgenommen hat, ist neben Vanderlei Salvador Bagnato, Physikprofessor aus Sao Paolo auch Joachim von Braun, Ordinarius für Wirtschaft und Technologische Innovation der Universität Bonn. Er ist auch Direktor des „Zentrums für Entwicklungsforschung“ der Universität.

Prof. von Braun wurde am 10. Juli 1950 in Brakel geboren. Er schrieb sein Doktorat an der Universität Göttingen, wo er zum Ordinarius für Wirtschaftswissenschaften berufen wurde. Später lehrte er ebenfalls an den Universitäten Kiel und Bonn. Seine Forschungen befassen sich mit internationaler Wirtschaftsentwicklung, Wirtschaft mit natürlichen Ressourcen, Armut und Agrikulturpolitik, wie auch wissenschaftliche Innovation und Technologie des internationalen Finanzwesens. Direktor des „Zentrums für Entwicklungsforschung“ (ZEF) ist er seit 2009. Er ist Präsident des Rates für „Bio-Wirtschaft“ der deutschen Regierung und Mitglied diverser internationaler und europäischer Räte. Er ist gewähltes Mitglied der Deutschen Wissenschaftsakademie, der Akademie der Künste und Wissenschaften Nordrhein-Westfalens und der Amerikanischen Gesellschaft für die Entwicklung der Wissenschaften.

Er ist Träger eines Ehrendoktors der Universität von Hohenheim, wurde mit dem Bertebos-Preis 2009 der schwedischen Agrarwissenschaftsakademie ausgezeichnet und gewann 2011 den Justus von Liebig-Preis für seine Forschungen im Bereich der Ernährungssicherung auf weltweitem Niveau. [jb]