Benedikt XVI. begegnet Mitgliedern der Gendarmerie und Feuerwehr

In jedem Pilger und Besucher das Antlitz Christi sehen

Rom, (ZENIT.org) | 697 klicks

Am Freitagnachmittag hat Papst Benedikt XVI. das Gendarmerie-Corps, die vatikanische Polizei und Vertreter der Feuerwehr im Saal „Clementina“ des Apostolischen Palastes in Audienz empfangen. Der Heilige Vater wurde vom Kommandanten Domenico Giani, dem Direktor des Sicherheitsdienstes und des Zivilschutzes, begrüßt.

Papst Benedikt drückte in seiner Ansprache sein Lob und seine Ermutigung für die getane Arbeit aus, die „diskret, zuverlässig, effizient und mit viel Opferbereitschaft“ geleistet werde.

„Fast jeden Tag habe ich die Gelegenheit, einigen von Ihnen an ihren Arbeitsplätzen zu begegnen, und kann persönlich bezeugen, mit welcher Professionalität Sie die Sicherheit des Papstes garantieren sowie die notwendige Sicherheit derjenigen, die im Vatikan leben und an den Zelebrationen und Ereignissen im Vatikanstaat teilnehmen“, so der Papst.

Er erinnerte das Corps der Gendarmerie an ihre Pflichten, die Pilger im Vatikan herzlich zu empfangen, und lobte sie gleichzeitig für ihre „aufmerksame und hingabevolle Art“, mit der sie diese besagte Arbeit verrichtet hätten. Der Heilige Vater lud die Gendarme und die Feuerwehrleute dazu ein, in jedem Pilger und Besucher „das Antlitz eines Bruders und einer Schwester zu sehen, die Gott ihnen in den Weg gestellt hat.“

„Ihr Dienst“, so Benedikt weiter, „macht den Vatikan effizienter und bereichert ihn umso mehr, wenn er mit Gelassenheit und in Harmonie ausgeführt wird. Aus diesem Grund ist es nötig, dass die Gendarme, die seit langem ihren Dienstag im Corps leisten, und diejenigen, die für ihre Aussendung verantwortlich sind, eine gute Beziehung aufbauen, damit alle Mitglieder der Gendarmerie allzeit gut aufgehoben sind, auch in schwierigen Momenten.“

Der Papst schloss seine Ansprache mit einem Segen über alle Versammelten und mit dem Gebet, dass ihre Anwesenheit im Herzen der Christenheit in ihren eigenen Herzen „die geistige Dimension des Lebens vertieft und dass sie den christlichen Glauben durch ihr mutiges Zeugnis in den Menschen stärken mögen.“ [jb]