Benedikt XVI. beglückwünscht Pater Jaime Bonet, den Gründer der Missionarischen Fraternität "Verbum Dei", zum achtzigsten Geburtstag

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ROM/MADRID, 30. Mai 2006 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. hat Pater Jaime Bonet Bonet, dem Gründer der Missionarischen Fraternität Verbum Dei, einer neuen Form gottgeweihten Lebens, sowie der Bewegung Missionarische Familie Verbum Dei, seine besten Glück- und Segenswünsche zum 80. Geburtstag zukommen lassen.



Die Botschaft des Heiligen Vaters trägt das Datum vom 18. Mai und wurde von der amtierenden Präsidentin der Fraternität, Dr. Isabel Maria Fornari, während der Dankesmesse vorgelesen, die P. Jaime Bonet am 21. Mai in der Kirche des Theologischen Instituts "Verbum Dei" in der spanischen Hauptstadt Madrid feierte.

Der Papst erteilte dem Gründer aus Anlass seines 80. Geburtstags den Apostolischen Segen und erbat für ihn "die Fülle der göttlichen Gnade und den mütterlichen Schutz der Jungfrau Maria".

Der Vorgänger von Benedikt XVI., Papst Johannes Paul II., hatte die Missionarische Fraternität Verbum Dei mit ihren drei Zweigen (Missionarinnen, Priestermissionare und Eheleute) am 15. April 2000 per Dekret als "Neue Form Gottgeweihten Lebens" errichtet.

Jaime Bonet wurde in Alquería Blanca auf Mallorca (Spanien) geboren. Bereits als Seminarist organisierte er unter seinen Gefährten eine "Predigtschule" und wurde dabei von der Sorge um eine fundierte Vorbereitung für den Dienst am Wort Gottes geleitet.

Als Priester machte er sich als Prediger von geistlichen Exerzitien einen Namen. Zu Beginn der sechziger Jahre veranlasste das kontinuierliche Anwachsen jener Gruppen, die sich für auf die Verkündigung des Wortes Gottes vorbereiten wollten, P. Jaime dazu, "Apostelschulen" zu gründen. Sein Ziel war, die Jugendliche zu einem lebendigen Sauerteig in den Pfarreien heranreifen zu lassen.

1963 wurde der spanische Priester von mehreren Frauen aus dem Kreis der Evangelisationsschulen darum gebeten, eine Möglichkeit zu finden, um sich voll und ganz jener Form von Evangelisierung zu widmen, die er entwickelt hatte.

Kurz nach Beginn des Zweiten Vatikanischen Konzils konnten diese Frauen mit der offiziellen Unterstützung des Bischofs von Mallorca, Msgr. Jesús Enciso Viana, ab dem 17. Januar 1963 ihre Sendung des Gebets und des Dienstes am Wort (nach dem Wort aus der Apostelgeschichte 6,4: "Wir aber wollen beim Gebet und beim Dienst am Wort bleiben.") als diözesane Gemeinschaft der "Missionarinnen des Wortes Gottes" antreten.

P. Bonets missionarischer Eifer lies auch junge Männer und Eheleute auf diese besondere Form apostolischen Engagements aufmerksam werden. 1969 baten schließlich die ersten Diözesanpriester um Aufnahme, und so wurden sie in die Gemeinschaft "Verbum Dei" eingegliedert (Mehr zu Leben und Spiritualität von P. Bonet in der ZENIT-Ausgabe vom 19. Mai).

Morgen, am 31. Mai 2006, wird P. Jaime Bonet sein 54. Priesterjubiläum begehen. Aus diesem Anlass wird er in der Basilika von "Santa María la Mayor" in Palma de Mallorca (Spanien) die Eucharistie feiern.

Die Missionarische Fraternität ist mit 135 Häusern in 35 Ländern vertreten. Zu ihr gehören 1.000 geweihte Mitglieder und 35.000 Mitarbeiter.