Benedikt XVI.: Benediktinisches Friedenslicht erinnert an christliche Werte Europas

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ROM, 7. Juli 2005 (ZENIT.org).- Am Mittwoch hieß der Heilige Vater das benediktinische Friedenslicht auf dem Petersplatz in Rom willkommen und verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, es möge Europa an seine christlichen Wurzeln erinnern.



Das Licht symbolisiert die Botschaft des heiligen Benedikts von Nursia über Solidarität und Brüderlichkeit, die sie in alle Welt hinaustragen will. Auf der insgesamt 30. Jahresreise erreichte diese Friedensflamme am vergangenen Dienstag von der russischen Hauptstadt Moskau aus die Stadt Rom. Am Mittwoch wurde das Licht von Bischof Riccardo Fontana von Spoleto-Norcia und zahlreichen Pilgern in den Vatikan gebracht.

Am Ende der Generalaudienz erklärte Papst Benedikt XVI., dass das Friedenslicht auch "in Deutschland, im Kloster Ottobeuren und in Marktl am Inn, wo ich geboren bin", Halt gemacht habe.

"Als symbolisches Zeichen für den Frieden verharrt es heute vor den Apostelgräbern und wird dann nach Nursia weiterreisen. Diese sinnträchtige Initiative möge die immer großzügigere Bereitschaft hervorrufen, in Europa für die christlichen Werte Zeugnis zu geben."