Benedikt XVI.: Besorgnis erregende Nachrichten über die humanitäre Krise im Osten des Kongo

Appell für Frieden nach der Generalaudienz

| 640 klicks

VATIKANSTADT, 6. Dezember 2012 (ZENIT.org). ‑ In einem erneuten Appell rief Papst Benedikt XVI. am Ende der Generalaudienz am Mittwoch, dem 5. Dezember, angesichts der sich ständig verschlimmernden Situation im Ostkongo zum Dialog und zur Versöhnung auf. Die internationale Gemeinschaft bat er um Bemühungen zur Linderung der Not der Bevölkerung. Der Papst sagte nach seinen Grüßen an die italienischen Pilger:

„Es erreichen uns weiterhin Besorgnis erregende Nachrichten über die humanitäre Krise im Osten der Demokratischen Republik Kongo, der seit Monaten Schauplatz bewaffneter Konflikte und Gewalt ist. Einem Großteil der Bevölkerung fehlen die notwendigsten Mittel zum Überleben, und Tausende von Menschen sind gezwungen, ihre eigenen Häuser zu verlassen und woanders Zuflucht zu suchen. Ich erneuere deswegen meinen Appell zum Dialog und zur Versöhnung und ich bitte die internationale Gemeinschaft, sichzu bemühen, den Menschen in ihren Nöten zu helfen.“

Zuvor hatte er die Jugendlichen, die Kranken und die Neuvermählten begrüßt und den Wunsch bekräftigt, dass die Adventszeit nach dem leuchtenden Beispiel der Jungfrau Maria Licht in diese Tage bringen möge. Der Jugend legte er ans Herz, Maria solle Ansporn auf ihrem Weg zu Christus sein; den Kranken sei sie Hilfe zu einer neuen Hoffnung. Die Neuvermählten möge sie bei der Gründung ihrer Familie leiten, so der Papst. [jb]