Benedikt XVI. bestärkt Exorzisten in ihrem Dienst

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ROM, 15. September 2005 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. begrüßte am Mittwoch auf dem Petersplatz in Rom eine Gruppe von Exorzisten und bestärkte sie in ihrem Dienst.



Nachdem der Heilige Vater im Rahmen der gestrigen Generalaudienz rund 20.000 Gläubige aus aller Welt daran erinnert hatte, dass der Mensch eines öffentlichen Raumes bedarf, um Gott zu begegnen, wandte er sich an die Teilnehmer des Nationalkongresses der italienischen Exorzisten und ermutigte sie dazu, "mit ihrem wertvollen Dienst an der Kirche fortzufahren". Unterstützt würden sie bei der Erfüllung dieser bedeutenden Aufgabe "durch die fürsorgliche Begleitung ihrer Bischöfe und durch das beständige Gebet der ganzen christlichen Gemeinde".

Innerhalb der Internationalen Verbands der Exorzisten stellen italienische Exorzisten die Mehrheit.

Im Oktober 2005 wird an der Päpstlichen Universität "Regina Apostolorum" (UPRA) in Rom der Hochschulkurs "Exorzismus und Befreiungsgebet" beginnen, der Priestern aus aller Welt offen steht.

Ein Exorzist ist ein Bischof oder ein vom Bischof auserwählter Priester, der in Auftrag Jesu Christi im Namen Gottes bestimmte Befreiungsgebete über einen Menschen sprechen kann, der vom Teufel besessen ist oder unter seinem Einfluss steht.