Benedikt XVI. besucht am Sonntag die italienische Diözese Velletri-Segni

Bronzestatue wie in Maktl soll an sein Pontifikat erinnern

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ROM, 19. September 2007 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. wird am kommenden Sonntag die italienische Diözese Velletri-Segni besuchen.



Ortsbischof Vincenzo Apicella berichtete auf „Radio Vatikan“, dass dem Heiligen Vater die Idee zu dieser Pastoralreise sehr spontan gekommen sei: Als Josef Ratzinger von 1993 bis zum Tag seiner Wahl zum Nachfolger Petri am 19. April 2005 Kardinalpräfekt der Kongregation für die Glaubenslehre war, sei ihm nämlich als suburbikarischer, das heißt in der Nähe von Rom gelegener Bischofssitz das Bistum Velletri-Segni zugeteilt gewesen.

Aus Anlass des Pastoralbesuchs wird nach Angaben des Bischofs am Vorplatz der Kathedrale ein Denkmal aufgestellt werden, das an das Pontifikat Benedikts XVI. erinnern soll. Deutsche Städte hatten das Kunstwerk dem Papst zum Geschenk gemacht.

„Es handelt sich um eine 4,20 Meter große Bronzestatue, die direkt aus Deutschland kommt und der Zwilling jener Bronzestatue ist, die auf dem Platz von Marktl steht, dem Geburtsort von Benedikt XVI.“ (vgl. Foto).

Bischof Vicenzo erklärte außerdem, dass bereits die Einladungen an alle Pfarrgemeinden und Priester verschickt worden seien, damit sie den Besuch des Heiligen Vaters mit Zeiten der Betrachtung und des Gebets vorbereiten könnten.

In den Augen des Diözesanbischofs wird die Begegnung mit Benedikt XVI. zu einem „entscheidenden Augenblick“, denn der Papst erinnere die Gläubigen „an diese Einheit der Kirche, diesen Sinn für die Kirche, den wir in unseren Pfarreien wiedererlangen wollen“.