Benedikt XVI. besucht im April 2008 Washington und New York

Bischof William Skylstad: „Eine gesegnete Zeit für unser Land“

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ROM/BALTIMORE, 14. November 2007 (ZENIT.org).- Der Termin der Apostolischen Reise von Papst Benedikt XVI. in die USA ist am Montag bestätigt worden: Vom 15. bis zum 20. April 2008 wird der Heilige Vater Washington und New York besuchen.



Erzbischof Pietro Sambi, Apostolischer Nuntius in den USA, gab die Reiseroute bei der Eröffnung der Herbst-Vollversammlung der US-Bischofskonferenz in Baltimore bekannt.

Benedikt XVI. wird am 15. April in Washington eintreffen. Am darauf folgenden Tag, seinem 81. Geburtstag, wird er im Weißen Haus empfangen werden. Für den Nachmittag des 16. April ist eine Begegnung mit des Bischöfen geplant.

Am 17. April wird der Bischof von Rom nach der Feier der Heiligen Messe im Nationalstadion an der Washingtoner Catholic University of America eine Ansprache halten.

Auf die offizielle Einladung des UNO-Generalsekretärs Ban Ki-moon hin wird der Hirte der Weltkirche am 18. April den Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York besuchen und eine Rede halten. Darauf folgt eine ökumenische Begegnung am Nachmittag. Für den 19. April ist eine Eucharistiefeier in der New Yorker Kathedrale vorgesehen, die dem heiligen Patrick gewidmet ist, und ein Treffen mit den Jugendlichen.

Am 20. April wird der Heilige Vater sich an den „Ground Zero“ begeben, wo einst die Zwillingstürme des World Trade Centers standen, die den Terroranschlägen vom 11. September 2001 zum Opfer gefallen sind. Am Nachmittag dieses Tages wird die Apostolische Reise des Nachfolgers Petri mit der Feier der Heiligen Messe im Yankee-Stadion ausklingen.

Die Anwesenheit Benedikts XVI. bedeute „eine gesegnete Zeit für unser Land“, bekräftigte Bischof William Skylstad aus Spokane, der gestern, Dienstag, sein bisheriges Amt des Vorsitzenden der US-Bischofskonferenz an den Chicagoer Erzbischof Kardinal Francis George übergab. „Papst Benedikt ist nicht nur ein Vorbild für Katholiken, sondern ein Mann, der alle inspiriert, die sich für den Frieden einsetzen.“

Kardinal Edward Egan aus New York bekundete seinerseits, dass die Menschen seiner Erzdiözese über „die große Gnade der Gegenwart des Nachfolgers Petri in unserer Mitte“ hoch erfreut seien und dem Herrn dankten. „Ich habe dem Heiligen Vater versichert, dass er warmherzig und andächtig empfangen wird. Wir alle erwarten seinen Besuch voller Freude.“

Erzbischof Donald Wuerl aus Washington hieß Papst Benedikt XVI. in seinem eigenen Namen und im Namen aller Priester, Ordensleute und Gläubigen seiner Erzdiözese „auf das Herzlichste willkommen“ und ermutigte dazu, die Liebe und Treue zum Heiligen Vater zu vertiefen. Der Papstbesuch werde als eine „Zeit der Erneuerung des Glaubens und der Seelsorge“ betrachtet und bedeute eine ganz besondere „Gelegenheit, um unsere Solidarität mit der Weltkirche zu bekräftigen, die durch den Nachfolger Petri, Papst Benedikt XVI., unter uns sichtbar wird“.