Benedikt XVI. betet für die Befreiung der Geiseln in Kolumbien

Papst drückt den Familien seine Verbundenheit aus und wendet sich an die Geiselnehmer

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VATIKANSTADT, 16. Dezember 2011 (ZENIT.org). - „Die Kirche wird fortfahren, an Gott ihre inständigen Gebete zu richten und auf ihre Befreiung hinzuarbeiten.“ Das ist die Nachricht, die Benedikt XVI. an Kolumbien und insbesondere an die vielen Geiseln der Entführer, das Militär und die Polizei sandte.

In dieser Woche vor Weihnachten, in der viel über die Rolle Lateinamerikas in der Kirche gesprochen worden ist, richtete der Heilige Vater seine Gedanken auf Kolumbien und sicherte diesem Land die notwendigen Gebete zu.

In einer vom Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone unterschriebenen und an den Generalsekretär des kolumbianischen Episkopats, Msgr. Juan Vicente Córdoba, gerichteten Botschaft bittet der Papst den Herrn um „die Umkehr der Entführer und dass sich Wege des Dialogs öffnen mögen, damit der Frieden einkehren kann, nach dem sich das kolumbianische Volk so sehr sehnt.“ 

Benedikt der XVI. wandte sich außerdem an alle Familien der Entführten und drückte seine Anteilnahme „in Bezug auf die diese schrecklichen Leiden verschuldende Bedrängnis aus, die keine echte politische oder soziale Forderung rechtfertigt“.

Indem er allen den Trost seines apostolischen Segens spendete, empfahl der Papst die Geiselopfer dem Schutz der Jungfrau Maria, der Mutter der Hoffnung und ermutigte alle „den schwierigen Prüfungen der gegenwärtigen Zeit mit heldenhaftem Mut gegenüberzutreten“.  

Die kolumbianischen Bischöfe haben die Gläubigen und alle Menschen guten Willens auf diese Nachricht hin eingeladen, die weihnachtliche Novene der Befreiung der Geiseln zu widmen.

[Übersetzung aus dem Italienischen von Anna Finkbeiner]