Benedikt XVI. betet für die Erdbebenopfer

„Sobald wie möglich in die Abruzzen“

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ROM, 8. April 2009 (ZENIT.org).- „Sobald wie möglich“ will sich Papst Benedikt XVI. in die Abruzzen begeben. Seine feste Absicht zu diesem Besuch, der noch nicht unmittelbar bevorsteht und erst mit den zuständigen Behörden und dem Zivilschutz abgesprochen werden muss, teilte der Heilige Vater heute, Mittwoch, den Gläubigen nach der Generalaudienz mit.

Die Region Abruzzen wurde am Montag von einem verheerenden Erdbeben getroffen, das ganze Orte auslöschte und das historische Zentrum von L’Aquila, der Hauptstadt der Region, verwüstete. Die Naturkatastrophe hat bis heute 251 Tote und Tausende von Verletzen gefordert. Zehntausende von Menschen wurden obdachlos. Der Papst gewährte nach Angaben der Erzdiözese L'Aquila eine besondere Dispens, damit übermorgen, am Karfreitag, das feierliche Staatsbegräbnis mit der Feier der Eucharistie begangen werden kann.

Benedikt XVI. brachte heute erneut seine geistliche Verbundenheit mit der ihm teuren Gemeinde von L’Aquila zum Ausdruck. Die Hilfsinititiaven von Seiten der Behörden, Sicherheitsleuten und Freiwilligen zeigten, wie wichtig die Solidarität sei. „Ich möchte den Opfern nochmals versichern, dass der Papst Verständnis für ihr Leid und ihre Ängste hat.“

Unter den Hilfeleistenden befinden sich auch acht Feuerwehrmänner der Feuerwehr der Vatikanstadt unter der Leitung eines Fachingenieurs.