Benedikt XVI. betet im Juni um echte Freunde Christi und eucharistische Missionare

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ROM, 30. Mai 2008 (ZENIT.org).- Im Monat Juni bittet Benedikt XVI. alle Menschen guten Willens, dafür zu beten, „dass alle Christen eine tiefe persönliche Freundschaft zu Christus pflegen und so seine Liebe zu allen Menschen bezeugen“.



So lautet das allgemeine Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Juni 2008, das sich rund 50 Millionen Laien, Ordensleute, Priester und Bischöfe aus aller Welt zu Eigen machen. Im Rahmen des Gebetsapostolats tragen sie jeden Monat ihre Gebete und Opfer für die Person und die Anliegen des Papstes vor Gott.

Das so genannte missionarische Gebetsanliegen des Bischofs von Rom bezieht sich auf den 49. Eucharistische Weltkongress, der von 15. bis 22. Juni stattfinden wird. Konkret soll darum gebeten werden, „dass der Internationale Eucharistische Kongress in Québec, Kanada, die Bedeutung der Eucharistie für Kirche und Mission besser verständlich macht“.

Beim Abschlussgottesdienst zur Weltbischofssynode über die „Eucharistie als Quelle und Höhepunkt des Lebens und der Sendung der Kirche“ betonte Benedikt XVI. am 23. Oktober 2005 in seiner Predigt: „Wenn die kirchliche Gemeinschaft die Eucharistie feiert, besonders am Sonntag, wird sie sich immer mehr bewusst, dass das Opfer Christi ‚für alle‘ ist (Mt 26,28) und die Eucharistie drängt den Christen, ‚gebrochenes Brot‘ für die anderen zu sein, sich für eine gerechtere und geschwisterlichere Welt einzusetzen. Auch heute noch fährt Christus angesichts der Menge fort, seine Jünger aufzurufen: ‚Gebt ihr ihnen zu essen‘ (Mt 14,16), und in seinem Namen verkünden und bezeugen die Missionare das Evangelium, manchmal auch mit dem Opfer ihres Lebens.“

Dementsprechend ermutigte der Heilige Vater alle Hirten, „neu von der Eucharistie“ auszugehen. Und er äußerte die Bitte, „dass Maria, die eucharistische Frau, uns helfe, darin verliebt zu sein. Im Gehorsam zum Wirken des Geistes und in Aufmerksamkeit auf die Nöte der Menschen wird die Kirche immer mehr zum Leuchtturm wahrer Freude und Hoffnung und ihre Sendung als ‚Zeichen und Werkzeug der Einheit des gesamten Menschheitsgeschlechts‘ (LG 1) verwirklichen.“