Benedikt XVI. betet im Monat April um missionarischen Eifer unter den Christen

Die Auferstehung Christi als Quelle der Hoffnung und des Friedens verkünden

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ROM, 1. April 2008 (ZENIT.org).- Im Monat April bittet Benedikt XVI. alle Menschen guten Willens, dafür zu beten, „dass die Christen in der heutigen Gesellschaft die Auferstehung Christi als Quelle der Hoffnung und des Friedens verkünden“.

So lautet das allgemeine Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für April 2008, das sich rund 50 Millionen Laien, Ordensleute, Priester und Bischöfe aus aller Welt zu Eigen machen. Im Rahmen des Gebetsapostolats tragen sie jeden Monat ihre Gebete und Opfer für die Person und die Anliegen des Papstes vor Gott.

Am Ostermontag hatte Benedikt XVI. die Christen in aller Welt dazu aufgefordert, als „Auferstandende“ zu leben. In seiner Ansprache zum „Regina Caeli“ – dieses Mariengebet wird in der Osterzeit anstelle des „Engel des Herrn“ gebetet – erklärte der Heilige Vater: „Lassen wir es zu, dass das österliche Halleluja auch uns zutiefst prägt, damit es nicht bloß ein Wort ist, sondern Ausdruck unseres Lebens – das Dasein von Menschen, die alle einladen, den Herrn zu loben, und zwar dadurch, dass sie sich wie ‚Auferstandende‘ verhalten.“

Am vergangenen Mittwoch hatte der Bischof von Rom die Teilnehmer der ersten Generalaudienz nach Ostern dazu eingeladen, sich von der Faszination der Auferstehung erobern zu lassen. Sie sei eine historische Tatsache, die ausführlich dokumentiert sei, auch wenn es damals wie heute Menschen gebe, die sie bezweifeln oder abstreiten.

„Vom Heiligen Geist erleuchtet, haben die Mitglieder der Urkirche damit begonnen, die Osterbotschaft offen und furchtlos zu verkünden“, erklärte Benedikt XVI. „Diese Botschaft, die die Generationen hindurch überliefert wurde, hat auch uns erreicht, und jedes Jahr zu Ostern erklingt sie mit immer neuer Kraft. Jeden Sonntag erlebt die Gemeinde so aufs Neue das Pascha des Herrn und empfängt von ihm, dem Heiland, sein Testament der Liebe und des brüderlichen Dienstes.

Liebe Brüder und Schwestern, die Freude dieser Tage möge unsere treue Verbundenheit mit dem gekreuzigten und auferstandenen Christus noch fester machen!“

Die missionarische Gebetsmeinung des Heiligen Vaters für den Monat April lautet: „Dass die künftigen Priester der jungen Kirche zum Dienst der Verkündigung eine gute kulturelle und spirituelle Ausbildung erhalten.“

Worauf es im priesterlichen Dienst besonders ankommt, legte Benedikt XVI. in seiner Predigt während der Chrisammesse am Gründonnerstag 2008 dar.

Von Dominik Hartig