Benedikt XVI. brach sich das Handgelenk

Ärzte: Der Papst erfreut sich bester Gesundheit

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ROM, 17. Juli 2009 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. hat sich in der Nacht auf heute das rechte Handgelenk gebrochen, ist aber wohlauf und feierte morgens wie gewohnt die heilige Messe.



Der Papst war in seinem Zimmer ausgeglitten und gestürzt. Die Folgen des Sturzes seien aber „nicht gravierend“ gewesen, berichtete P. Federico Lombardi SJ, Leiter des Pressebüros des Heiligen Stuhls. Nach dem ärztlichen Bulletin handelt es sich um einen unkomplizierten Bruch.

Heute Vormittag ließ sich Papst Benedikt im Krankenhaus „Parini“ von Aosta untersuchen. Er wollte keine Sonderbehandlung und wartete, bis er in der Radiologie an die Reihe kam und ein Operationssaal frei wurde. Das Handgelenk wurde unter einer leichten örtlichen Anästhesie geschient. Die Ärzte entschlossen sich zu dem Eingriff nach den Röntgenaufnahmen und den Ergebnissen der Blutuntersuchungen von heute Morgen, verbunden mit einem allgemeinen „Check up“. Außer dem Handgelenk erfreut sich Papst Benedikt „bester Gesundheit“, so die behandelnden Ärzte.

Die Rückkehr Benedikts XVI. in seinen Ferienort Les Combes ist nach der üblichen Beobachtungszeit für den späten Nachmittag geplant.