Benedikt XVI. dankt katholischen Journalisten und bestärkt sie in ihrem Dienst

"Ad-limina"-Besuch der mexikanischen Bischöfe

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CASTEL GANDOLFO, 13. September 2005 (ZENIT.org).- Am Rande der Audienz für die Bischöfe der mexikanischen Erzdiözesen San Luis Potosi und Morelia unterstrich Papst Benedikt XVI. gestern, Montag, die Bedeutung der katholischen Presse und der katholischen Journalisten.



Bei der Begegnung, die in der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo 30 km südlich von Rom stattfand, habe sich der Heilige Vater "sehr freundlich, herzlich und menschlich" gezeigt, erklärte Jaime Septién, ein für ZENIT und die mexikanische Tageszeitung "El Observador" tätiger Journalist, der die mexikanischen Bischöfe bei ihrem "Ad-liminia"-Besuch begleitet hatte. "Die katholische Presse und alle Journalisten, die sich dazu entschlossen haben, der Kirche treu zu sein, und dies als wesentlichen Bestandteil ihrer Berufung ansehen, liegen ihm sehr am Herzen. Als der Heilige Vater auf die Arbeit einging, die wir bei El Observador and ZENIT leisten, sagte er ohne Umschweife, dass die Kirche unsere Arbeit dringend nötig hat und dass er sehr dankbar ist für den Dienst der Glaubensverkündigung, den wir durch die Kommunikation leisten", so Septién.

Erzbischof Luis Morales Reyes von San Luis Potosi (69) erklärte seinerseits, er habe dem Papst vorgeschlagen, "eine Enzyklika über das Gebet zu schreiben." Benedikt XVI. habe erfreut erwidert, dass er bereits mehrmals um ein derartiges Schreiben gebeten worden sei.

Abschließend sagte der mexikanische Journalist Septién, dass ihn der Heilige Vater am Ende der Unterredung ausdrücklich bestärkt habe, im journalistischen Bereich weiterzuarbeiten. "Mir und allen anderen, die in katholischen Medien arbeiten, sprach er erneut seinen Dank aus."