Benedikt XVI.: Das Gebet, sicherer Weg zur Gemeinschaft aller Jünger Christi

Empfang einer ökumenischen Delegation aus Finnland

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ROM, 18. Januar 2008 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. hat an den großen Wert des Gebetes für den Fortschritt der Ökumene erinnert.



Bei der Begegnung mit einer ökumenische Delegation aus Finnland, die sich aus Anlass des Festes des heiligen Heinrichs in Rom aufhielt, äußerte der Heilige Vater seine Freude über die Erfolge in den Beziehungen zwischen Katholiken und Protestanten. Zu Beginn der Gebetsoktav für die Einheit der Christen erinnerte der Papst daran, dass die Einheit der Christen ein Geschenk Gottes sei. Sie erwachse aus der Liebesgemeinschaft von Vater, Sohn und Heiligem Geist.

Das „goldene Tor“ der Ökumene ist nach Worten des Bischofs von Rom die Gemeinschaft im Gebet, die das Reich Gottes und die Einheit der Kirche sichtbar mache. „Das Gebet stärkt die gemeinschaftlichen Bande. Es hilft uns, mutig die schmerzhaften Erinnerungen, die sozialen Spannungen und die menschliche Schwäche zu ertragen, die zum Teil für unsere Trennungen verantwortlich sind.“

Das Gebet ist in den Augen Benedikts XVI. der sicherste Weg, um zur vollen Geschwisterlichkeit unter allen Jüngern Jesu zu gelangen.